• (After) The Rain

    Im Regen Fahrrad gefahren. Kein Nieselregen. Vielleicht hatte er vergessen, wie sich richtiger Regen anfühlt, hatten alle die letzten Wochen doch noch darüber gestöhnt, wie heiß es sei, wie schlecht es den Pflanzen gehe und wie katastrophal die Ernte ausfallen würde.

    Echter Regen: Wassermassen von oben, dazu das Spritzwasser von unten und von den überholenden Autos. Regenjacke und Hose hielten dicht, auf der Brille rannen die Tropfen, Schuhe und Strümpfe wurden nass. 

    Zum Glück war es kein langer Weg, doch in diesem Tropfenmeer fühlte sich jeder Meter lang an.

    Seit einer Woche hatte er jeden Tag ein Nickerchen in der Mittagszeit gemacht. Wieder zu arbeiten nach 6 Wochen Ferien war immer schwierig, zumal die Schüler*innen auch erst einmal brauchten, sich an das frühe Aufstehen zu gewöhnen. An das Sitzen. Das Zuhören. Mit der Hand schreiben. Nicht einfach anfangen zu reden, wenn einem danach war. Nicht zwischendurch aufs Handy zu schauen. Nicht zu spielen. All das passierte noch, während er vorne um ihre Aufmerksamkeit buhlte. 

    Zumal fiel es ihm selbst nicht leicht, sich wieder an das frühe Aufstehen und das viele Reden zu gewöhnen. An die Tafel zu schreiben. Nicht zwischendurch aufs Handy zu schauen. Nicht einfach über das zu reden, wozu er Lust hatte. Um die Aufmerksamkeit der Schüler*innen zu buhlen.

    Von den unterschiedlichen Dynamiken im Lehrerzimmer und den Nachrichten der Eltern ganz zu schweigen.

    Also waren es mehr als Nickerchen. Der Wecker wurde auf 20 Minuten gestellt, nach 40 schaffte er es aufzustehen und sich einen Becher Kaffee zu filtern. Zu schauen, wie der Regen das Grün gesättigt hatte, wie letzte Tropfen auf die Terrasse hüpften und der Wind kleine Regenwolken von den Bäumen wehte. Durch die offene Tür strömten die frische Luft und die letzten Regengeräusche herein.

  • Richard Williams‘ blue moment

    Heute Vormittag habe ich die letzte Seite von „Regime Change“ zugeschlagen, Maggie Habermans und Jonathan Swans epischer Analyse der ersten 15 Monate von Donald Trumps zweiter Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten. Es ist eine aus nächster Nähe beobachtete Darstellung von Größenwahn in Echtzeit, die ihren Höhepunkt erreicht, als der Angriff der USA und Israels auf den Iran in der Straße von Hormus scheitert – eine überhebliche Fehleinschätzung, von der man zutiefst hofft, dass sie letztendlich Trumps Ruf in den Augen der Geschichte prägen wird. Man kann nur rätseln, wer die Quelle ist, die den beiden „New York Times“-Reportern solch außergewöhnliches Material geliefert hat.

    Jetzt brauche ich etwas zum Anhören, und hier liegt „Peace Anthems“ griffbereit, ein neues Album mit zehn kurzen Stücken von Künstlern, die mit Red Hook Records verbunden sind – dem Label, das vor fünf Jahren vom Produzenten Sun Chung gegründet wurde und dessen erste Veröffentlichung „Hanamichi“ des verstorbenen Pianisten Masabumi Kikuchi war. Die neue Veröffentlichung, die zeitlich auf das Jubiläum abgestimmt ist, wurde von Chung speziell bei den Künstlern in Auftrag gegeben, die eingeladen wurden, Stücke beizusteuern, die vom Thema Frieden inspiriert sind.

    Der Trompeter Wadada Leo Smith und die Pianistin Amina Claudine Myers, deren Album „Central Park“ 2024 auf vielen Bestenlisten des Jahres stand, steuern zwei Skizzen bei: „Sonic Requiem X“ und „Reflections on Palestine“. Smith ist außerdem auf „Three Years Later“ zusammen mit dem Schlagzeuger Andrew Cyrille und dem Modularsynthesizer-Spieler Qasim Naqvi zu hören, dessen Solostück „Al Badawi“ das Album eröffnet.

    In „Imaginary Lines“ verschmelzen die Gesänge von Moor Mother mit der Elektronik von BlankFor.ms. In „War Is Over“ sind die Sängerin Martha Deribe und die Pianistin Simone Maggio zu hören. Der Gitarrist Taylor Deupree, die Posaunistin Kalia Vandever und der Bassist Thomas Morgan tragen zu Deuprees Komposition „Wither Light and Airy“ bei. Kit Downes hat in den Stücken „Into the Woods — Three Weary Calls“ und „Closing Meditation for OM“ – wobei letzteres die Sequenz abschließt – zweimal Gelegenheit, sein Können an der Pfeifenorgel unter Beweis zu stellen.

    Die Stimmung ist zurückhaltend und nachdenklich, als hätten sich die Interpreten darauf geeinigt, die Botschaft sanft in die Ohren der Zuhörer dringen zu lassen. Es handelt sich um kleine Tondichtungen, deren Stärke in ihrer Zartheit liegt. Und nirgendwo wird dies deutlicher als in einem Stück namens „The River of Imjin“ des koreanischen Saxophonisten und Komponisten Sungjae Son (oben abgebildet), dessen vorheriges Album „Near East Quartet“ 2016 erschien, zu einer Zeit, als Sun Chung als hauseigener Produzent für das ECM-Label tätig war.

    In „The River of Imjin“ – dessen Name durch eine Schlacht zwischen chinesischen und UN-Truppen (vorwiegend britisch) während des Koreakriegs 1951 bekannt wurde – überlagert Son zwei Refrains einer Melodie, die wie eine alte methodistische Hymne klingt, mit seinem Tenorsaxophon, seiner Bassklarinette und einer Pumporgel. Wenn Sie schöne Erinnerungen an Thelonious Monks „Abide With Me“, John Surmans „Doxology“ oder Don Cherrys „Desireless“ haben, dann passt dieses Stück perfekt dazu. Nach 414 Seiten, in denen Trumps Versuch beschrieben wird, die Welt in seine eigene Dunkelheit zu ziehen, reichen manchmal schon zwei Minuten und 15 Sekunden Musik aus, um das Licht wieder anzuschalten.

    * Peace Anthems is out now on Red Hook Records. All proceeds will go to the International Red Cross: HERE!

  • Summertime 76/77

    Some weeks ago, some of us talked about our favourite Marion Brown albums. Underrated in every way is Brown‘s last album for Impulse, named „Vista“, produced by Ed Michael in New York, Besides the appearance of jazz maestros like Reggie Workman or Stanley Cowell (whose „Illusion Suite“ will soon be released on ECM’s „Luminessence vinyl series), the album is notable, too, for the appearance of ambient pioneer Harold Budd on celesta and gong on his own composition “Bismillahi ‘Rahmani ‘Rrahim” that would appear in longer form on Brian Eno-produced album “The Pavilion of Dreams” in 1978.

    (Myself in Gerbrunn, Würzburg, summer 1977. i was 22 years young. Fact is there are not more than five photos from my life or me between 1970 and 1990. Sometimes i return to them because they are a gate for memories. Very close to my reading place here there were about 100 albums, with Brian Eno, Marion Brown and a lot of ECMs. And if you enlarge the photo you will see a ring. I have never been a guy who liked wearing rings. This was the only exception ever. Mein Verlobungsring.)

    „Vista“ as a whole is a never-ending summer love affair, the deepest kind of „easy listening“, in the same way, you could call Eno‘s „Music for Films“ modern mood music. Few albums in my life are more connected to that perfect summer vibe and breeze in the mid-1970‘s, all gates open, all fields green. How I long to feel that summer in my heart, but, why longing, HERE it is! In other words, „Vista“ is a labour of love. Thinking of summer vibes, maritime moods, floating spheres, there will be one album that may match and mirror moods of „Vista“ this year, Enzo Favata‘s „Ritornare

  • Horizonte

    Nach meinem jetzigen Informationsstand („Hörensagen“) gibt es im kommenden Jahr keine „Klanghorizonte“ mehr, nur noch „classical“ und „nonclassical“ mit fortschreitender Verknappung der Sendeplätze für all das, was unter dem „labeling“ von „non classical“ angeboten wird (Jazz, Weltmusik, Rock, Elektronik etc.) – eine durchweg unerfreuliche Angelegenheit, zugleich eine Fortschreibung der alten und falschen Aufspaltung von „E-und U-Musik“. So oder so wird es tatsächlich die letzte von mir moderierte Ausgabe der „Klanghorizonte“ sein, am 24. September um 21.05 Uhr.

    Und nach dem Motto „Das Beste kommt am Schluss“ spielte ich in allerlei Variationen meine Lieblingspatience „Perpetuum Mobile Playlist“ durch – immerhin ist nun das Ende klar definiert, die letzten drei Stücke stehen fest. Letzte Zweifel daran wurden gestern beseitigt, als ich die digitalisierte Version meines Laurie Anderson-Porträts aus dem Spätherbst 1994 zugesandt bekam. Aus der Sendereihe mit dem Obertitel „Studiozeit“: „Geschichten aus der Nervenbibel“ (Anfang Oktober poste ich diese „Ausgrabung“ in voller Länge).

    Ich erinnerte mich schon vor Wochen an einen besonderen OTON von Laurie Anderson, der wie gemalt wäre für das Finale vom Finale: Laurie Anderson – Jana Winderen – Brian Eno. Ein kleiner Fehler unterlief mir (oder ein gezielter Euphemismus?), als ich damals in ihrer Erinnerung an eine Reise durch Nepal das Wort „body bag“ mit „Schlafsack“ übersetzte, und nicht mit „Leichensack“. Aber sei‘s drum. Ich kann mir keinen besseren showdown vorstellen als diese drei Tracks, begleitet von einem Schlusstext meinseits (über „field recordings“ platziert), und Lauries Kunst des Storytelling.

    Nachtrag: Mittlerweile ist das viertletzte Stück Musik ebenfalls gesetzt, zum einem passt es perfekt vor Lauries fernöstlcher Erinnerung, zum andern ist es für mich eines der überragenden Alben des Jahres 2026, einfach „unglaublich“, „Sol.Hz“ von Seefeel! Das Feld wird offensichtlich von hinten aufgerollt! Ein Horizont nach dem andern!

  • Von einem Extrem ins andere in Ciudad de México

    Den Boden unter den Füßen zu verlieren gehört nicht zu meinen Stärken. Auch nicht, um vier Uhr morgens aufzustehen.

    Dennoch haben wir es getan, um die Sonnen- und Mondpyramide in der Ruinenstadt Teotihuacán nordöstlich von Mexiko-Stadt zu sehen. Das UNESCO-Weltkulturerbe aus hundert Metern Höhe zu erleben, ist ein Erlebnis, das man wohl nur einmal im Leben hat.

    In der Dämmerung starteten wir im Verbund von etwa 60 Heißluftballons. Der Startplatz ist immer derselbe, doch der Landeplatz ungewiss: The answer, my friend, is blowin’ in the wind. Aus den geplanten 45 Minuten wurden daher 70. Als Soundtrack hätte ich mir „On Land“ von Brian Eno gewünscht.

    Der anschließende Besuch der Ruinenstadt war beeindruckend. Kaum zu glauben, dass hier einst hunderttausend Menschen gelebt haben. Ob Teotihuacán wohl schon einmal als Filmkulisse diente?

    Abends dann Brot und Spiele in der Arena México vor schätzungsweise 10.000 Zuschauern: Lucha Libre, die wilde Schwester des US-Wrestlings. Die muskulösen Luchadores in ihren zum Teil albernen, hautengen Kostümen hauten aufeinander ein, als gäbe es kein Morgen. Die Choreografie erschien mir wie eine Mischung aus Zirkus Maximus und Slapstick-Komödie.

    Die ersten drei Kämpfe waren unterhaltsam, danach wurde es monoton. Der Stimmung im Publikum tat das keinen Abbruch. Publikumsliebling war Blue Panther. Der Luchador ist 65 Jahre alt: Seine Bewegungen sind weniger geschmeidig, dafür hat er das Herz am rechten Fleck.

    Ich musste die ganze Zeit an Mickey Rourke in dem erbarmungslosen Drama „The Wrestler“ denken. Hoffentlich nimmt das Leben der Luchadores ein besseres Ende.

  • Ein Hauch von Wehmut (für Renata Calani)

    Einige Soloalben von Haruomi Hosono habe ich in den letzten Jahren (never too late) entdeckt, und sie haben mir richtig gut gefallen, abseits rein historischer Würdigung, ja, mitunter gingen sie richtig tief. Wiederkehrende Elemente sind das Kindliche, das nichts Kindisches versprüht, sowie das Naive, das kaum einmal ohne doppelten Boden daherkommt. Bin gespannt, was Jan Reetze, unser „Hosono-Experte“, dazu vermelden wird.

    David Sheppards Besprechung findet sich in der Oktoberausgabe von „Mojo“, und zusammen mit dem wohl letzten Streich, „Love“, von Kevin Rowland und seinen Dexy Midnight Runners, bin ich sehr neugierig, wieviel Magie von diesen beiden In-Die-Jahre-Gekommenen noch einmal freigesetzt wird. Über ein gewisses Quantums Nostalgie hinaus, ohne das man der Musik von Haruomi und Kevin kaum begegnen kann.

    Ein Hauch von Wehmut vielleicht auch – zumindest habe ich etwas von diesen Gefühlslagen gespürt, als ich heute in meiner kleinen Höhle zwei Alben auf mich wirken liess, die mich packten wie einst im Mai, oder sogar noch etwas mehr: „The Colour Of Spring“ von Talk Talk, sowie „Vagabond Ways“ von Marianne Faithfull. (m.e.)

    A propos Haruomi und Wehmut:

    „Für Scotch und Candlelight auf El Hierro und anderswo“

    (Ein Lieblingsfilm aus Haruomis Kindheit. Von seinen 23 Alben kenne ich nur zwei wirklich gut: „Omni Sight Seeing“ und „Medicine Compilation From The Quiet Lodge“, es gäbe also viel zu entdecken! Die Coverstory, die vor einige Monaten im „Wire“ zu lesen war, ist eine exzellente Einführung. HIER noch ein wenig Nachschub von Kevin Lozano!)

  • Luis Buñuel: México

    In Vorbereitung auf meinen Mexiko Trip bin ich an dem spanischen Exilmexikaner vorbeigekommen.Buñuel lebte von 1946 bis zu seinem Tod 1983 vorwiegend in Mexiko-Stadt. Seine mexikanische Periode bedeutet mir mehr als seine Filme, die er zuvor oder zwischendurch in Europa drehte.

    Los olvidados, Èl, Ensayo de un crimen, Susana – Carne y demonio und Abismos de pasión befinden sich auf der 2007 erschienenen wunderbaren DVD Box, die zumindest antiquarisch erhältlich ist.

    Los olvidados (1950) habe ich vor der Reise erneut gesehen: ein Drama unter Straßenkindern, welches einem die Schuhe auszieht, on locations gedreht im Stil des italienischen Neorealismus und auf Augenhöhe mit deren Meisterwerken.

    Weil mich Buñuel sehr fasziniert, lese ich nach dreißig Jahren erneut seine Autobiographie, die ich wärmstens empfehle. Zusammen mit dem Drehbuchautor Jean-Claude Carrière hat er seine Erinnerungen höchst unterhaltsam zu Papier gebracht. Auf den Mexiko Teil freue ich mich besonders.

  • Boom Boom Boom – Sound Of Heartbreak

    Künstler sind bekanntlich nicht immer die besten Kritiker ihrer eigenen Werke. In San Francsico in der Mission Street stand im Jahr 2000 ein Studio, keine Ahnung, ob es heute noch existiert. 

    Das Viertel befand sich in einem schlechten Zustand und wartete auf die überfällige Renovierung. Die Hintertür des Toast bot einen Blick auf verfallene Gebäude; außer einem Donut-Laden an der Ecke waren die einzigen Nachbarn Ratten und die Hausbesetzer. Im Inneren des Toast herrschte eine undefinierbare Stimmung.

    Unser Protagonist hatte Probleme in seiner langjährigen Beziehung. Anstatt wie üblich mit einer Handvoll fertiger Songs zu den Sessions zu kommen, verbrachte er offenbar einen Großteil seiner Zeit damit, auf dem Studioboden des „Toast“ zu sitzen und auf gelbe Blöcke zu kritzeln, während die Band fernsah und sich damit abmühte, das Fehlen von grundlegenden Küchengeräten zu verstehen.

    Wir hatte einige großartige Momente im Studio, die Musik war gefühlvoll, sie war nicht glücklich oder ausgeglichen. Irgendwann gab ich auf und verwarf das Album. Ich war nicht glücklich damit, oder vielleicht war ich auch nur allgemein unglücklich. Ich weiß es nicht. Es war ein sehr trostloses Album, sehr traurig und unbeantwortet.

    So der Meister. Wie gesagt, manchmal täuscht sich ein Künstler in der Bewertung eigener Arbeiten. Von beträchtlicher emotionalen Fallhöhe aus, einer als zu roh und heftig empfundenen Privatheit, setzte sich sein hartes Urteil fest. Ab ins Archiv – Staub ansetzen!

    Irgendwas muss Ewigkeiten später den Blickwinkel verschoben haben, gut so. Endlich erschien „Toast“. Man besorge es sich auf Vinyl, weil der Meister bekanntermassen sehr viel Sorgfalt auf Produktion und Fertigung legt. Den Rest besorgt Crazy Horse.

    Der Gesang waidwund, und das Spiel auf der Elektrischen aus einsamen Tiefen. Es gehört zu den Paradoxien solcher Musik, dass dieses break up-Album aus dem obersten Regal nicht wenige von uns, vom ersten bis zum letzten Ton, mit Leben erfüllt, mit élan vital. As tears roll by …

  • ¡Viva México!

    Drei Wochen lang sind wir erstmalig in Mexiko, zwei Wochen davon in Begleitung mexikanischer Freunde. Zunächst in Monterrey, danach in Mexiko-Stadt, zuletzt an der Karibik Küste. Es macht immer einen Unterschied mit Einheimischen ein Land zu entdecken.

    Mexiko ist ein Sehnsuchtsland in all seiner natürlichen Schönheit und Widersprüchlichkeit. Mich fasziniert das Land seit Jahrzehnten, stark geprägt durch den Filter der amerikanischen Unterhaltungsindustrie.

    Ich würde behaupten, dass ein nicht unwesentlicher Teil der US-Western in Mexiko spielt, viele überragende Werke wie The Magnificent Seven, Garden of Evil oder Vera Cruz. Sam Peckinpah hat diesem Land sozusagen sein Leben gewidmet und mit The Wild BunchPat Garrett and Billy the Kid oder Bring Me the Head of Alfredo Garcia schmerzliche Meisterwerke abgeliefert. 

    Es geht um den Wunsch nach einem ursprünglichen Leben, der Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit und deren Ende durch Gewalt und Zivilisation. Die TV Serie Narcos: Mexico und Don Winslows Kartell-Trilogie haben unser aktuelles Bild von Mexiko als einem von korrupten Politikern und organisierter Kriminalität beherrschten Land weiter verdüstert.

    Ich werde in den nächsten Tagen versuchen einige andere Seiten Mexikos zu zeigen: Impressionen zur Schönheit der Natur, des Alltags und der Vielseitigkeit der mexikanischen Kultur.

    ¡Viva México!