Planet Alexander Kluge kreist woanders
Als ob sie sich abgesprochen haben: wir gehen jetzt mal. Wer ist der Nächste? Gerhard Richter? Dann wären die Poeten unter sich.
Ich traue mir keinen Nachruf zu, wüsste nicht, wo ich anfangen soll. Hier ein kleiner Text , den ich mal anlässlich einer Ausstellung auf Mana geschrieben habe. Hier eine kleine Anekdote, die ich mal mit ihm erlebt habe nach einem Vortrag in Düsseldorf über Das Fernsehen. Er sass danach zufällig in der Kneipe neben mir. Ich fragte ihn etwas provokant: Ist denn TV wirklich sooo wichtig? Er antwortete mit diesem geheimniswissenden Lächeln: Ich möchte doch sehen, was Helmut Schmidt da in Tunesien macht.
Hier Tipps, wo man den „Heiligen“, die Tage in den Medien erwischen kann:
ARTE Freitag, also heute, 22.45 Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos
BR Samstag 23:15 Abschied von gestern. Nach dem Film noch Sonderbeitrag über ihn
3SAT 29.3. ab 20.15 Nachrichten aus der chronologischen Antike
Radio Bayern2 und Deutschlandfunk bringen Sondersendungen über „Die Chronik der Gefühle“ und über seine jüngsten Arbeiten zur KI. (Sendezeiten konnte mit KI noch nicht geben)
Alexander, ich trauere. Um Peter Schneider, der gestern beerdigt wurde, um Habermas, um dich. Du sagtest einmal: Die Gefühle sind langsam. Zum Gluck ist der Frühling da.
„Klanghorizonte, 28. Mai, Deutschlandfunk, 21.05 Uhr“
Interviewanfragen: Etienne Nillesen, Irmin Schmidt, Björn Meyer
„Gegen Ende seiner Zeit bei Can erwarb Irmin Schmidt ein Grundstück in der Nähe von Roussillon im Südosten Frankreichs als Rückzugsort auf dem Land. In den 1980er Jahren, als er Soloalben produzierte und Filmmusik sowie Fernseh-Soundtracks komponierte und seine Frau Hildegard Schmidt das Label Spoon leitete, um das Erbe von Can und die Karrieren der Bandmitglieder nach der Auflösung fortzuführen, ließ das Paar auf dem Grundstück ein Haus errichten. Seltsam, weitläufig und eingebettet in die Weinberglandschaft des Luberon wie ein brutalistischer minoischer Palast, ist Les Rossignols seitdem ihr Zuhause. Les Rossignols bedeutet „die Nachtigallen“ – ein Name, der von der Präsenz des Gesangs der Natur in dieser idyllischen Landschaft zeugt. Doch nun, da er sich seinem zehnten Lebensjahrzehnt nähert, wird Schmidt sich zunehmend bewusst, was durch die Klimakrise verloren geht. Requiem ist seine instrumentale Meditation darüber, was aus seinem privaten Fleckchen Erde verschwindet.“) Rob Young, Uncut, May 2026)

„Zum 60-Jährigen Jubiläum von Peter Thomas‘ legendärer Musik für die Raumpatrouille gibt es Ende Mai eine edle und erweiterte Ausgabe auf Vinyl und Cd. In meiner Playlist versuche ich mal, den Exoten Peter Thomas mit einer anderen aber nicht minder fantasievollen „Sternenmusik“ von Gregory Uhlmann zu verknüpfen, eine in meinen Ohren ziemlich fesselnde Version dessen, was Brian Eno einst „where am I – music“ nannte. Und danach überrascht Eivind Aarset mit seiner Version einer wilden lauten „Space Fusion Research Company“. (Michael E.)
TRIO ONE – DEEP SPACE
Peter Thomas Sound Orchester: Raumpatrouille Orion
Gregory Uhlmann: Extra Stars
Eivind Aarset: Strange HandsTRIO TWO – DEEP SOUND
Etienne Nillesen: Twee (Snare Drum Solo Album)
Irmin Schmidt: Requiem (Piano Solo Album plus field recordings)
Björn Meyer: Convergence (Electric Bass Solo Album)Trio Three – DEEP TRANCE
O.S.T. Sirāt
Tinariwen: Hoggar
Sunn O)))*
*Liner notes for the album are provided by award-winning British writer Robert Macfarlane, famed for his works concerning landscape and the multifaceted relationship between humanity and nature. Macfarlane negotiates the peaks and valleys of the SUNN O))) sound in a poetic, philosophical manner

Große Kunst
Großes Konzert mit 50 Klavieren und Kammerorchester in einer sehr großen Halle in Oberschöneweide vor ein paar Tagen. Das Konzert war spektakulär, aber musikalisch weiß ich nicht so ganz, ob es so richtig überzeugend war. In der einstigen Industriehalle passte dieser akustische Orkan allerdings, denn es war eine rechte Industrieklangkulisse. Tags darauf das komplette Gegenteil: Meredith Monk zum Preisträgerinkonzert im Haus der Berliner Festspiele, nachdem sie drei Tage zuvor den Großen Kunstpreis Berlin bekommen hatte. Ich bin natürlich schon zur Preisverleihung hin, und freudestrahlend begrüßte sie mich, teilte mir wieder einmal mit, dass der Dokumentarfilm, für den ich vor ein paar Jahren in ihrem Atelier in Manhattan ein Interview über die Zusammenarbeit mit Manfred Eicher gedreht hatte (ein Teil daraus wurde dann ja auch in der retrospektiven ECM-Box zu ihrem 80. abgedruckt), noch immer „ihr liebster Dokumentarfilm“ über ihre Arbeit sei, sei es doch so angenehm gewesen, wie ich das Interview mit ihr als „alte“ Frau geführt und gefilmt hätte. (Dabei will ich nicht unerwähnt lassen, dass der abendfüllende Dokumentarfilm Monk in Pieces, den ich leider nicht gemacht habe, überaus sehenswert ist, gleichermaßen für Kenner ihres Schaffens als auch für alle, die gerade mal ihren Namen kennen.)
Und das Konzert am Samstag war dann wahrlich groß. Außergewöhnlich. Die 83-Jährige wird auf der Bühne alterslos, zumindest was ihre Stimme betrifft. Einiges sang sie ganz allein, anderes zu zweit, ein paar Sachen dann zu dritt, ein Querschnitt durch 50 Jahre ihres Schaffens. Ein in aller Einfachheit großer, intensiver und bewegender Abend, auch was den exzellenten Live-Sound und die sehr klare, bestechend einfache Lichtsetzung betraf.
Und hinterher sagte sie wieder, diesmal zu Mitanwesenden, – auch ihre Nichte war für das Konzert zu Besuch in der Stadt – dass ich ja so einen tollen Film gemacht hätte. Ich meinte, ich würde sie gerne fotografieren, wenn sie ihre Monate in New Mexico verbringt. Oder wenn sie ihr nächstes Album, Intra’s Net, mit Orchester, aufnimmt. Werden wir sehen, ob daraus was wird. Jedenfalls bin ich sehr froh, dass ich sie noch einmal persönlich treffen und vor allem auch auf der Bühne, zumal in meiner eigenen nächsten Umgebung, erleben konnte.
Der Sonntag gehörte dann dem neuen Film von Paolo Sorrentino, den ich für seine unglaubliche Inszenierungskunst bewundere, immer wieder. Die letzten paar seiner Filme habe ich nicht gesehen, sie kamen nicht so besonders gut an bei der Kritik. Aber La Grazia ist groß. Vielleicht ein bisschen zurückhaltender als frühere Filme in ihrer Opulenz, aber kaum weniger ausgefeilt und Eindruck schindend. Aber er versteht sein Handwerk einfach — und so gelingt ihm große Kunst. Und Toni Servillo ist auch wieder herausragend. Gerhard Midding: „(…) eine exquisite Melancholie. Servillo verleiht ihr mehr Facetten, als sich so manch anderer Darsteller überhaupt vorstellen könnte. Gründlich erkundet er die Einsamkeit und ethischen Fallstricke der Macht, um sodann noch eine weitere Anfechtung aufzuspüren, die tiefer schürft.“ Man kann ahnen, dass so manch einer oder eine fragt, ob so ein Film über „alte weiße Männer“, christliche Politiker zumal, in dieser heutigen Zeit eigentlich noch ein Filmstoff sein müsse. Doch Sorrentinos voriger Film über eine junge attraktive Frau war dann ja wohl auch nicht so das Gelbe vom Ei. Da lese ich im Film-Dienst wohl zurecht: „Vielleicht versteht Sorrentino alte Männer wirklich besser als junge Frauen.“
Es ist aber auch immer wieder beeindruckend, wie Sorrentino in all dieser Opulenz und Ausgefeiltheit dann in kleinsten und eigentlich nebensächlichen Momenten überraschend größte emotionale Wirkung zu erzeugen vermag. Und La Grazia erzählt in so vielfältiger Weise so vieles, ohne dass es überladen wirkt. Klar, geht es um Politik, aber anders als derzeit üblich und anders als erwartet, gerade nach den vorherigen Filmen. Auch geht es um Eltern- und Kinder-Beziehungen und um Liebe und Partnerschaft. Und um Freundschaft verschiedener Art. Und um Leben bzw. Lebendigkeit und Tod. Und um die Zeit. Und die Leichtigkeit und die Schwere des Lebens. Und darum, dass das nicht alles zu Ende geht, wenn man meint, da kommt nichts mehr. Man könnte seine früheren und übersprungenen Filme mal wieder sehen oder nachholen.
monthly revelations, april, and the long afterglow of the 1960‘s and the 1970‘s
Im Mai kommt ein neuer „flowie“ in die Runde, das nur nebenbei.Iron and Wine hätte auch das Album des Monats werden können. Die gelassene Zuversicht von Sam Beams Profi-Team erinnert an die Blütezeit von Laurel Canyon, ohne dabei irgendwelche Hippie-Geister heraufzubeschwören… oder, besser, im Original:
„The mellow assurance of Beam’s team of professionals suggests the heyday of Laurel Canyon without quite conjuring any hippie ghosts. His touch remains too subtle and tasteful to succumb to the temptations of revivalism, yet there’s a distinctly welcoming and wistful breeze wafting through the record, blowing the stark “Paper and Stone” right into the sunlight. It’s a trick he repeats over and over throughout Hen’s Teeth, letting the idiosyncrasies of his songs be transformed, even erased, by the interplay of his supporting musicians. Maybe he’s lost the spartan immediacy of his earliest records, but he’s gained a sense of camaraderie that makes his music feel nourishing.“
Ein trefflicher letzter Absatz einer Besprechung des jüngsten Iron and Wine – Albums. Eine kleine Hommage an den sowas von unabhängigen Musikblog Aquarium Drunkard, für den man ein kleines Entgelt entrichten muss pro Monat, aber selbst Musikfüchse wie du und ich finden dort manch Aufregend-Altes und Aufregend-Neues!
Eine kleine Hommage für Aquarium Drunkard also, dass unser Griff ins Archiv und die Entdeckung eines tollen neuen Albums, neben einem langen launigen Interview mit Sam Beam, durchweg von drei „Aquarianern“ stammt. Die Abteilungen für Film und Serie und Prosa schweifen weit zurück in ein altes Europa, über das Robert Wyatt das schönste aller Lieder gesungen hat, das mit Miles und Juliette in Paris. In der Abteilung Radio bleibt es bei meinen Zeitreisen durch die ECM-Jahre von Steve Tibbetts und und zwei meiner alten Sendungen über Ralph Towner und John Abercrombie. Tempus fugit. (m.e)
Leise Töne

1962 oder 1963 verbrachte ich meine grossen Ferien sechs Wochen lang mit meinem Blutsbruder Matthias in einem von vorwiegend alten Nonnen streng geführtem Kinderheim. Die schönen Momente, an die ich mich erinnere, sind rar: wir tanzten abends den Twist, der in Europa angekommen war, es gab eine freundliche Nonne, deren Samftmut der reine Trost war, wenn die verhärteten älteren Damen Hausarrest verhängten, und gelegentlich Schläge auf den nackten Po verabreichten, und zum Glück war das schon die äusserste Grenze der Übergriffigkeit. Wenn man seinen besten Freund an der Seite hat, gemeinsam Freddy Quinns Gassenhauer sang, konmte man auch kleine Ungerechtigkeiten und die Milchsuppe heil überstehen.
Das war keine zwei Jahrzehnte nach der weitaus bitteren nordfriesischen Kindheitsgeschichte von Hark Bohm, die Fatih Akin in dunkel-leuchtenden Bildern voller Raum und Horizont einfängt. Meine Nordseeerinnerungen stammen aus der Zeit des „Wirtschaftswunders“, in welcher der Schrecken nur noch in Fragmenten spürbar war, in kollektiver Verdrängung, moosbewachsenen Bunkereingängen oder vereinzelt hingeschmierten Hakenkreuzen. „Amrum“ umschifft fast durchweg das Quantum aufgesetzter Rührseligkeiten. Sehr, sehr viel gibt es zu sehen in diesem Kino der leisen Töne. Ob man schlussendlich Hark Bohm altersmilden Blick übers Meer benötigt hätte, oder den „ewigen“ Matthias Schweighöfer als Kurzauftritt, sei dahingestellt. Ich möchte im Kino nicht daran erinnert werden, im Kino zu sein. (m.e.)
Aus der alten BRD
Man könnte auch an Chris Howland denken, und seine „Musik aus Studio B“. Er nannte sich „Heinrich Pumpernickel“, und wenn der Brite den den Plattenjockey gab, war sogar der deutsche Schlager auszuhalten. Der schelmische Vogel gehörte zu einer alten Bundesrepublik wie Nierentische, Tri Top, Freddy Quinn, Heimatfilme, Emma Peel, Winnetou, die Beatles in Essen, Sachertorte, Raumschiff Orion, und der Geruch der Kartoffeln im Treppenhaus. Wenn solche Menschen sterben, merkt man, dass eine Zeit schon lange zuende ist, von der viele einst dachten, sie würde schlichtweg immer so bleiben – eine Traumfabrik. Alles wird gut, war das geheime Motto, und die kolportierte Lüge, indes: alles ist aus, vorbei. History.“ m.e. (manafonistas, 2013, remixed)

Zum 60-jährigen Jubiläum von Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffs Orion erscheint Ende Mai die siebte Veröffentlichung der Peter-Thomas-Reihe als erweitertes, klanglich überarbeitetes Reissue auf CD und LP.Der Soundtrack gilt bis heute als einer der prägendsten der deutschen TV-Geschichte – futuristisch, rhythmisch, wagemutig. Peter Thomas verlieh der Serie eine einzigartige Klangsignatur, deren Strahlkraft weit über das Bildschirmformat hinausreicht. Der legendäre Vocoder-Countdown und Titelthema wurden zahllos gesampelt, gecovert und neu interpretiert – u a. von Pulp, Pizzicato Five, Die Fantastischen Vier und Mousse T.
In Zusammenarbeit mit Philip Thomas konnten vier bislang unveröffentlichte Stücke aus dem Nachlass des Komponisten ergänzt werden. Die LP basiert auf der Philips-Originalausgabe von 1966, erweitert um die neuen Titel – und enthält ausschließlich Musik, die in der Serie zu hören war, mit einer Ausnahme: »Bolero on the Moon Rocks«, dessen Sample Pulp 1998 zu »This Is Hardcore« inspirierte. Die CD bietet über 60 Minuten Originalmusik, inklusive rarer Outtakes, ohne später hinzugefügtes Füllmaterial.
“Dieses Sommergefühl“

Es passiert das Schlimmste, wenn man nicht damit rechnet. Und manchmal auch ein Glück. Zwischen diesen Polen entfalten sich die gesammelten Flüchtigkeiten, die leisen Töne dieses Reigens aus Melancholie, Unruhe und Trost. Der dritte Film von Mikhaël Hers, den ich in kurzer Zeit erlebe, sein Stil ist nicht zuletzt von der magischen Alltäglichkeit eines Eric Rohmer beseelt , und so überzeugend wie „Mein Leben mit Amanda“ und „Passagiere der Nacht“. Es passt alles in diesem schönen Film über Verlust, „in dem die Lebenden unter der Sonne wie getriebene Schatten unter der Sonne umherirren, wo das Glück Unschlüssigkeit und die Schönheit menschenleerer Großstädte Trost bedeutet“. Schön gesagt. Und immer wieder diese doppelten Böden und Untertöne der Songs und „instrumentals“. Selbst „Teenage Kicks“ von den Undertones findet seinen idealen Platz in all diesen Schwebungen des Seins zwischen New York, Berlin und Paris. Und, ganz gross, das allerletzte Lied der Sorte „mir komplett unbekannt und auf Anhieb völlig vertraut“. (Auf DVD ist der Film erhältlich, wie die beiden anderen auch.)
Der Leuchtturm ist verloschen
Henry Thoreau schrieb in seinem Buch „Walden“, dass es ausreiche, nur eine Zeitung richtig zu lesen, danach bräuchte man keine weitere.
Ich habe nur ein Buch von Jürgen Habermas gelesen, „Strukturwandel der Öffentlichkeit“. Ich musste es lesen, weil ich in einem Publizistik Seminar sass und der Dozent uns aufforderte, das Buch binnen einer Woche zu lesen. Nach einer Woche schrie ein Seminarteilnehmer den Dozenten an, er hätte nichts verstanden und das Buch an die Wand gedonnert..Wir wurden gebeten, einen weiteren Versuch zu unternehmen. Auch ich hatte nicht viel vom Strukturwandel verstanden. Mich faszinierte die Sprache, die ich mir mühsam übersetzte und arbeitete mich langsam, aber zäh durch. Die Mühe hatte sich gelohnt. Bis heute greife ich immer wieder auf dieses Buch zurück. Ich liebe es, wenn jemand auch heute die intellektuelle Sprache drauf hat (danke Martina). Für mich war in allen politischen Lebenslagen Habermas der erste, den ich um Rat las. Er wird uns als demokratische Stimme sehr fehlen.
Dass ausgerechnet Wolfram Weimer, damals Chefredakteur beim Cicero, die Story vom „Wahrheitverschlucker“ breittrat, wird ihm jetzt aufgestossen sein. Habermas hatte damals auf einem Geburtstagsfest einen Zettel, auf dem wohl stand, dass er mit 15 Jahren Nazimitglied gewesen sei, einfach gegessen. Derselbe Weimer ist heute Staatsminister für Kultur, die Grünen und die Linke waren von Anfang an dagegen. Damals hetzte er gegen Habermas und Grass, heute lässt er linke Buchhandlungen vom Verfassungsschutz überprüfen und behauptet die Jury, die den Buchhandlungspreis vergibt, hätten diese Buchhandlungen garnicht auserwählt. Er lügt. Die Anwälte der betreffenden Buchhandlungen haben schon von der Jury ihre Wahl bestätigt bekommen.
Weimer hat wahrscheinlich das Buch „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ auch an die Wand geworfen.
(L.N.)
