Einladung für Nikolaus
Norbert, Marzellus, Ella, Lorenz, Olaf (Ost), Interaktionist, ihr seid herzlich eingeladen, mir Anfang Dezember, via Email, eure 3, 5, 10, 12, oder 20 „desert island albums“ (DES JAHRES 2026!!! – Nachtrag von M.E.) zu servieren, „ranked or not ranked, with or without short comments“! Habe ich jemanden vergessen? Nachdem ich gestern nacheinander zwei ergreifende Stunden verbrachte, mit „12 Conversations“ (erste Hören in aller Ruhe) und Bowies „Blackstar“ (erstes Wiederhören nach zwei, drei Jahren – immens bewegend), schaute ich noch einmal auf meine Halbjahresliste, und stellte fest, dass sich mittlerweile, und in einem Fall von gestern auf heute, folgende Alben als meine ganz persönlichen „favourites of the deep stuff“ herausgeschält haben – ich kann sie wohl alle wieder und wieder hören, deep as deep can go! Solch eine Auswahl ist immer persönlich und zielt in keiner Weise auf einen Konsens, oder auf eine besondere Expertise. Auf jeden Fall sind das Werke, die ich nahtlos neben meine drei Alben von 2025 platziere, „Close“ von Steve Tibbetts, „Liminal“ von Brian Eno und Beatie Wolfe sowie „After The Last Sky“ von Brahem / Bates / Lechner / Holland. In zufälliger Reihenfolge handelt es sich um:
- Jeff Parker ETA IVtet: Happy Today
- Ryuichi Sakamoto / Alva Noto: 12 Conversations
- Seefeel: Sol Hz
- Daniel Lanois: Belladonna Nocturne
- Lambchop: Punching The Clown
10 Kommentare
Lorenz
mach‘ ich sehr gerne!
Olaf Westfeld
Bei mir wäres es:
Jeff Parker / Shane Parish / Boards Of Canada / Visible Cloaks / Shearwater – allerdings nicht in dieser Reiehnfolge.
Bei den Reissues ist „African Skies“ vorne. Da wird sich auch nix mehr ändern.
Michael
Jeff Parkers IVtet ist mit Happy Today dann wohl unsere Jazzplatte des Jahres geworden, Olaf. Ich bin nach wie vor von Happy Today trotz des etwas merkwürdigen Titels restlos begeistert, genauso, wie von dem Vorgänger😉 …
Und 12 Conversations ist auf Anhieb zu meinen Top 3 von Sakamoto aufgestiegen, neben Async und LeftHanded Dream. Hinreissend. Und die Cd kam mit feiner Hülle, woe sonst bei ausiophilem Vinyl! Und die Cd klingt auch grandios 🤣
Thomas Pannhorst
Ok, ich lege raus, wobei nicht final final:
Seefeel
Work Money Death
Mattias De Craene & Black Koyo
Ed O‘Brian
Shane Parish
„African Skies“ ist für mich ebenfalls Reissue of the Year (so far). Passt gut zu Work Money Death 😉
Marzellus Weinmann
Lieber Michael,
vielen Dank für die Einladung.
Das mache sehr gerne.
Ich stelle fest, dass einige von uns sehr schnell sind.
Das wird mir wohl nicht in diesem Tempo gelingen … 😉
Marzellus
Michael
@ Martellus: es geht ja nicht um Schnellschüsse, sondern letztlich um die legendäre „Nikolausliste“. Und bis dahin ist noch viel viel viel Zeit.
Momentaufnahmen haben natürlich auch ihren Charme:)
Und bei dem reissue liegt bei mir ganz vorne OF MIST AND MELTING von Bill Connors!
Interaktionist
Auch ich nehme die Einladung gerne an. Aber es wird etwas dauern, bis ich mich festlegen kann. Geht es um all-time-favourites oder um Platten aus diesem Jahr?
Michael
…um die Alben aus diesem Jahr🥁
Gerne zusätzlich reissues des Jahres … oder auch Alben aus Alter Zeit die man für sich entdeckt oder wiederentdeckt hat!
Ella
vielen Dank für die Einladung! Da bin ich gerne dabei:)
flowworker
Das ist sehr schön, Ella! Soviele angenommene Einladungen 🤣🌻
Jeder mag diesem Rückblick auf ganz eigene Weise machen.
Ich gehe das so an: 20 Alben des Jahres 2026, dann eine Handvoll meiner liebste Wiederveröffentluchungen 2026, und dann so was wie (Re-)Discovered: eine unbestimmte Zahl von Alben, die aus alter Zeit stammen und von mir entweder neu- oder wiederentdeckt wurden. Also keine aktuellen reissues in dieser dritten Kategorie. Beispiel bei mir: Arthur Russell: Another Thought (über all die Jahre wohl meine Lieblingsplatte von Arthur, lief ziemlich oft auf dem Dreher).
m.e.