Luis Buñuel: México

In Vorbereitung auf meinen Mexiko Trip bin ich an dem spanischen Exilmexikaner vorbeigekommen.
Buñuel lebte von 1946 bis zu seinem Tod 1983 vorwiegend in Mexiko-Stadt.
Seine mexikanische Periode bedeutet mir mehr als seine Filme, die er zuvor oder zwischendurch in Europa drehte.
Los olvidados, Èl, Ensayo de un crimen, Susana – Carne y demonio und Abismos de pasión befinden sich auf der 2007 erschienenen wunderbaren DVD Box, die zumindest antiquarisch erhältlich ist.
Los olvidados (1950) habe ich vor der Reise erneut gesehen: ein Drama unter Straßenkindern, welches einem die Schuhe auszieht, on locations gedreht im Stil des italienischen Neorealismus und auf Augenhöhe mit deren Meisterwerken.
Weil mich Buñuel sehr fasziniert, lese ich nach dreißig Jahren erneut seine Autobiographie, die ich wärmstens empfehle. Zusammen mit dem Drehbuchautor Jean-Claude Carrière hat er seine Erinnerungen höchst unterhaltsam zu Papier gebracht. Auf den Mexiko Teil freue ich mich besonders.
