Meine 14 Alben des ersten Halbjahres 2026
Der Deal ist klar. Das Beste kommt am Schluss, am Nikolaustag. Dann werden es 20 sein. Here they come (strictly ranked, but with the sense the numbers 7 til 14could change places day by day). Meine Halbjahresliste also. Klar ist, dass ich sehr vieles gar nicht kenne und Boards Of Canada nicht vor Ende September hören werde. Und leider ist Jonathan Richman schon im letzten Jahr erschienen, es wäre sonst meine Nummer 4. I love this guy, his album, his work.

Es beginnt, mit der überraschendsten Nummer 1 seit zwanzig Jahren, Asher Gamedzes „A Semblance Of Return“ (*****). Das ist ein Meister aus Südafrika, und die Musik so reich, humorvoll, tief, dass sie mich jedesmal packt. Es folgen auf den folgenden Plätzen:
2) Jeff Parker ETA IVtet: Happy Today *****
3) Daniel Lanois: Belladonna Nocturne**** 1/2
4) Pan American: Fly The Ocean In A Silver Plane **** 1/2
5) Björn Meyer: Convergence **** 1/2
6) Sunn O))): Sunn O))) **** 1/2
7) Aldous Harding: Train On The Island ****
8) Tinariwen: Hoggar ****
9) Eivind Aarset: Strange Hands ****
10) Laurie Anderson with Sexmob: Let X = X live ****
11) Kurt Vile: Philadelphia’s Been Good To Me
12) Bill Wells: Dreams 24/25 ****
13) Andrew Wasylyk: Irreprable Parables ****
14) Kreidler: Schemes ****
P.S. it still takes some time til the official release of Monsieur Lanois‘ forthcoming labour of love at the end of July

Old music I returned to in 2025 so far and will return to in summer, autumn and winter (my Lanzarote island collection): Don Cherry: Relativity Suite / Miles Davis: Agharta / Bill Connors: Of Mist And Melting / Mal Waldron: The Call (Japo / ECM / buried treasure) / Brian Eno and David Byrne: My Life In The Bush Of Ghosts / Neil Young: Dume (two album set, extended version of Zuma) / Jan Garbarek / Anouar Brahem / Shaukaz Hussain: Madar / Antoine Dougbe et l‘orchestre polyrythmo de Cotonou (completely mad, but i like it. It crashes every Taylor Swift party)
8 Kommentare
Olaf Westfeld
Habe am Wochenende „Happy Together“ gehört. Meine klare Nummer 1 des ersten Halbjahres, kann mir nicht vorstellen, dass Inferno daran etwas ändert.
Aber es waren halt noch nicht so viele aktuelle Veröffentlichungen bei mir dabei.
Bei den Reissues ist „African Skies“ für die Endabrechnung auf Platz 1 gesetzt.
flowworker
Ehrlich, The Turtles!? 😅 Du meintest natürlich Happy Now. Ja, ein unfassbares Album.
Olaf Westfeld
Also „Happy Now“ meinte ich auch nicht :-), sondern Happy Today!
Hat mich echt gepackt am Freitag.
flowworker
🤣 das hätten wir nun geklärt
Ich bin von der Couch abgehoben, ich traute meinen Ohren nicht, der Vorgänger war schon Hammer und jetzt diese neue Luftigkeit…
flowworker
Witzigerweise war gestern meine Aldous Harding Nummer 1 bei anydecentmusic – mit einem Schnitt von 8.1 – und Inferno 7.3 …. nicht dass ich irgendwas gebe auf solche sammellisten , aber witzig fand ich es schon …
In einer lobeshymne auf Inferno las ich einen großen Nonsense – dass bei eno und byrne und ihrem Album my life in the bush of ghosts die Musik um die Stimmen herum reiner Sarkasmus sei, während es hier bei Inferno viel komplexer zugehe … Quatsch : Eno und Byrne hatten eine große Palette von Emotionen um die Stimmen gewickelt … von devotional Music bis Black Metal Anklängen … immens … ich war aber auch nie Fan von BoC und mochte einzig ihre Children Platte und die mit Headphase im Titel.
flowworker
Seefeel bekomme ich in den kommenden Tagen – bin gespannt.
The Mountaiin Goats und Lambchop sind die ersten, die mir einfallen, die meine Nikolausliste gefährlich aufmischen könnten. Sonst sehe ich noch nichts in den Listen of albums… ausser Lana vielleicht und Jans Septemberalbum! 😉
flowworker
@ Olaf: Ich weiss ja, wie Jeff Parker es meint, trotzdem finde ich Happy Today nicht so einen besonders geglückten Titel (läuft unter „minor quibble“)
Thomas Pannhorst
Der Lust an der Liste kann ich nicht widerstehen. Für eine Reihenfolge ist es zu früh. Aber meine 10 Lieblingsneuerscheinungen kann ich aufzählen. Mein Neigungsvektor weist seit Jahren in Richtung elektronischer Musik und abseitigem Jazz 🤷♂️
Flocks: Lagoon (Jon Hassell hat viele Bewunderer, Fourth World Music)
Asher Gamedze: A Semblance Of Return (braucht seine Zeit wie guter Wein)
Yoichi Kamimura: Waterforest (eine tiefblaue Platte, Japans Ambient Tradition ist gewaltig)
Björn Meyer: Convergence (welch ein schönes Werk in der reichen Bassisten Galerie von ECM)
Ed O‘Brian: Blue Morpho
Pan American: Fly the Ocean in a Silver Plane (eine anmutige Reise über den Ozean der Erinnerungen)
Shane Parish: Autechre Guitar (allein die Idee ist brillant)
Jeff Parker ETA IVtet: Happy Today (das bin ich auch mit der Musik)
Seefeel: Sol.HZ (eine alte Liebe, die niemals endet)
Ani Zakareishvili: Neither In The Sky Nor On The Ground (Electronic aus Georgien)