Michael’s final radio hour
Deutschlandfunk, September 24, 9.05 – 10.00 p.m. – Link to listen to „Klanghorizonte“ anytime after the show: HERE (starting on September 25)
Playlist of „Klanghorizonte“ with ten albums, four from 2026, six older ones – five songs, five instrumental pieces: a nearly seamless sequence, in regards to storytelling, dream logic – and different horizons track by track…
FIRST HALF: Brian Eno: Music For Films (1978) / Robert Wyatt talking / Robert Wyatt: Cuckooland (2003) / Ryuichi Sakamoto & Alva Noto: 12 Conversations (2026) / Annette Peacock: An Acrobat‘s Heart (2000) / Daniel Lanois: Belladonna Nocturne (2026)

SECOND HALF: Lambchop: Punching The Clown (2026) / Seefeel: Sol.Hz (2026) / Laurie Anderson talking / Laurie Anderson: Bright Red (1994)* / Jana Winderen: Spring Bloom at the Marginal Ice Zone (2017)** / Brian Eno talking / Brian Eno: Nerve Net (1992)
*“We’d look out at the river, and if the music seemed to be naturally going with it, this was our editing device. Brian’s motto was: if it goes with the river, it goes on the record. So, for example, if the river was really choppy and active, and the music was going pah-bah-dah-dah – whoa, that looks so great! – or if it was smooth and there was some kind of ambient thing going on. We always tried to match – tried to feel – the naturalness of the river, and in this case the Hudson, and if it seemed to fit. It was a very infallible rule while recording „Bright Red“ in Manhattan, because it showed you when you were making it too difficult, not natural.“ (laurie anderson)
**Nearly everybody has a story to tell with „field recordings“, that will always trigger the knowledge about some of the most adventurous sounds being „out there“. Some of those albums became famous, some very much stayed under the radar (very much like the spaces they had been exploring). Even the so-called well-known can easily turn into stranger things. By chance, I once discovered an old album named „Trains in the Night“ beautifully capturing the sounds of old locomotives in England‘s vast hinterland, and the nature around. Listening to the compositions of artists like Jana Winderen or BJ Nilsen, is always a special experience. Is the howling of the wind real, or enhanced by electronics? How can someone „document“ sounds that cannot be be heard within our „normal“ range of perception? In a way the act of „cartographing“ distant areas includes sharpened senses, adequate tools – and inventiveness. When I was sinking, literally, into the „music“ of Jana‘s „arctic“ record, I couldn‘t help but remember, in moments passing by, old sci-fi movies and books, but from minute to minute I was more and more drawn into the sounds themselves and forgetting my sepia-tinged nostalgia. Where-am-I-music of a rare kind. Like all of the albums of this Radio hour! (michael engelbrecht)
Einladung für Nikolaus
Norbert, Marzellus, Ella, Lorenz, Olaf (Ost), Interaktionist, ihr seid herzlich eingeladen, mir Anfang Dezember, via Email, eure 3, 5, 10, 12, oder 20 „desert island albums“ (DES JAHRES 2026!!! – Nachtrag von M.E.) zu servieren, „ranked or not ranked, with or without short comments“! Habe ich jemanden vergessen? Nachdem ich gestern nacheinander zwei ergreifende Stunden verbrachte, mit „12 Conversations“ (erste Hören in aller Ruhe) und Bowies „Blackstar“ (erstes Wiederhören nach zwei, drei Jahren – immens bewegend), schaute ich noch einmal auf meine Halbjahresliste, und stellte fest, dass sich mittlerweile, und in einem Fall von gestern auf heute, folgende Alben als meine ganz persönlichen „favourites of the deep stuff“ herausgeschält haben – ich kann sie wohl alle wieder und wieder hören, deep as deep can go! Solch eine Auswahl ist immer persönlich und zielt in keiner Weise auf einen Konsens, oder auf eine besondere Expertise. Auf jeden Fall sind das Werke, die ich nahtlos neben meine drei Alben von 2025 platziere, „Close“ von Steve Tibbetts, „Liminal“ von Brian Eno und Beatie Wolfe sowie „After The Last Sky“ von Brahem / Bates / Lechner / Holland. In zufälliger Reihenfolge handelt es sich um:
- Jeff Parker ETA IVtet: Happy Today
- Ryuichi Sakamoto / Alva Noto: 12 Conversations
- Seefeel: Sol Hz
- Daniel Lanois: Belladonna Nocturne
- Lambchop: Punching The Clown
Die achte Unterhaltung
Heute kommt das DHL-Päckchen mit den „12 Conversations“ von Sakamoto und Noto. Zuvor bekam ich schon die audio files. Als ich meine Playlist für die Klanghorizonte endlich fertiggestellt hatte, war da noch ein „blinder Fleck“ – ich hatte schliesslich keinen einzigen Ton dieser letzten Zusammenarbeit der Zwei gehört, die Mitte Septmeber als LP, DL, und CD erscheinen wird. Ich schätzte ihre Duo-Alben sehr, wollte aber keine nostalgisch anmutende Wiederholung ihres „Sounds“ erleben. Da ich nur begrenzte Zeit hatte, wählte ich nach dem Zufallsprinzip ein Stück aus, „Conversation No. 8“, und lasuschte entspannt wie konzentriert in meinem Toyota, auf dem Weg zum Aldi. Ich schmunzelte. Auf Anhieb offenbarte sich etwas Neues, und ich spürte, wohl jedes dieser Klang gwordenenen Gespräche würde eine andere Richtung einschlagen. Die achte Unterhaltung allein war schin fessend, in jedem Augenblick. Und dermassen berührend, dass ich sie gleich zweimal hintereinander laufen liess. Und dann noch einmal auf dem Parkplatz. Das Klavier, umhüllt von einer Art Chor, wie ein unbekanntes Schlaflied, oder das Echo eines fernen Folksongs, irgendwo in einem Niemandsland zwischen Harold Budd und Roger Eno und Terje Rypdals „After The Rain“, und doch ganz anders.
After The Rain

Ich lese, dass After The Rain am 1. Oktober 1976 erschien. Auch weil ich in jener Zeit so gut wie jede ECM-Platte kaufte, weiss ich, dass sie früh im Oktober als Päckchen von jazz by post zu mir kam. Und ich sehe die Szene vor mir, im Studentenwohnheim an der Fridenstrasse, einen Katzensprung vom Audi Max entfernt. Unten kam die Post an, und Herr Kopka, unser Hausmeister, überreichte mir die gut verpackte Ware aus der Gleichmannstrasse 10. Ruckzuck war ich in meinem Zimmer 513 und legte das Album auf. Wunderbar. Befriedet. Und glücklich verliebt. Die Dinge änderten sich in der Folge etwas.
Summertime 76/77
Some weeks ago, some of us talked about our favourite Marion Brown albums. Underrated in every way is Brown‘s last album for Impulse, named „Vista“, produced by Ed Michael in New York, Besides the appearance of jazz maestros like Reggie Workman or Stanley Cowell (whose „Illusion Suite“ will soon be released on ECM’s „Luminessence vinyl series), the album is notable, too, for the appearance of ambient pioneer Harold Budd on celesta and gong on his own composition “Bismillahi ‘Rahmani ‘Rrahim” that would appear in longer form on Brian Eno-produced album “The Pavilion of Dreams” in 1978.

(Myself in Gerbrunn, Würzburg, summer 1977. i was 22 years young. Fact is there are not more than five photos from my life or me between 1970 and 1990. Sometimes i return to them because they are a gate for memories. Very close to my reading place here there were about 100 albums, with Brian Eno, Marion Brown and a lot of ECMs. And if you enlarge the photo you will see a ring. I have never been a guy who liked wearing rings. This was the only exception ever. Mein Verlobungsring.) „Vista“ as a whole is a never-ending summer love affair, the deepest kind of „easy listening“, in the same way, you could call Eno‘s „Music for Films“ modern mood music. Few albums in my life are more connected to that perfect summer vibe and breeze in the mid-1970‘s, all gates open, all fields green. How I long to feel that summer in my heart, but, why longing, HERE it is! In other words, „Vista“ is a labour of love. Thinking of summer vibes, maritime moods, floating spheres, there will be one album that may match and mirror moods of „Vista“ this year, Enzo Favata‘s „Ritornare“
Horizonte
Nach meinem jetzigen Informationsstand („Hörensagen“) gibt es im kommenden Jahr keine „Klanghorizonte“ mehr, nur noch „classical“ und „nonclassical“ mit fortschreitender Verknappung der Sendeplätze für all das, was unter dem „labeling“ von „non classical“ angeboten wird (Jazz, Weltmusik, Rock, Elektronik etc.) – eine durchweg unerfreuliche Angelegenheit, zugleich eine Fortschreibung der alten und falschen Aufspaltung von „E-und U-Musik“. So oder so wird es tatsächlich die letzte von mir moderierte Ausgabe der „Klanghorizonte“ sein, am 24. September um 21.05 Uhr.
Und nach dem Motto „Das Beste kommt am Schluss“ spielte ich in allerlei Variationen meine Lieblingspatience „Perpetuum Mobile Playlist“ durch – immerhin ist nun das Ende klar definiert, die letzten drei Stücke stehen fest. Letzte Zweifel daran wurden gestern beseitigt, als ich die digitalisierte Version meines Laurie Anderson-Porträts aus dem Spätherbst 1994 zugesandt bekam. Aus der Sendereihe mit dem Obertitel „Studiozeit“: „Geschichten aus der Nervenbibel“ (Anfang Oktober poste ich diese „Ausgrabung“ in voller Länge).
Ich erinnerte mich schon vor Wochen an einen besonderen OTON von Laurie Anderson, der wie gemalt wäre für das Finale vom Finale: Laurie Anderson – Jana Winderen – Brian Eno. Ein kleiner Fehler unterlief mir (oder ein gezielter Euphemismus?), als ich damals in ihrer Erinnerung an eine Reise durch Nepal das Wort „body bag“ mit „Schlafsack“ übersetzte, und nicht mit „Leichensack“. Aber sei‘s drum. Ich kann mir keinen besseren showdown vorstellen als diese drei Tracks, begleitet von einem Schlusstext meinseits (über „field recordings“ platziert), und Lauries Kunst des Storytelling.
Nachtrag: Mittlerweile ist das viertletzte Stück Musik ebenfalls gesetzt, zum einem passt es perfekt vor Lauries fernöstlcher Erinnerung, zum andern ist es für mich eines der überragenden Alben des Jahres 2026, einfach „unglaublich“, „Sol.Hz“ von Seefeel! Das Feld wird offensichtlich von hinten aufgerollt! Ein Horizont nach dem andern!
Ein Hauch von Wehmut (für Renata Calani)

Einige Soloalben von Haruomi Hosono habe ich in den letzten Jahren (never too late) entdeckt, und sie haben mir richtig gut gefallen, abseits rein historischer Würdigung, ja, mitunter gingen sie richtig tief. Wiederkehrende Elemente sind das Kindliche, das nichts Kindisches versprüht, sowie das Naive, das kaum einmal ohne doppelten Boden daherkommt. Bin gespannt, was Jan Reetze, unser „Hosono-Experte“, dazu vermelden wird.
David Sheppards Besprechung findet sich in der Oktoberausgabe von „Mojo“, und zusammen mit dem wohl letzten Streich, „Love“, von Kevin Rowland und seinen Dexy Midnight Runners, bin ich sehr neugierig, wieviel Magie von diesen beiden In-Die-Jahre-Gekommenen noch einmal freigesetzt wird. Über ein gewisses Quantums Nostalgie hinaus, ohne das man der Musik von Haruomi und Kevin kaum begegnen kann.
Ein Hauch von Wehmut vielleicht auch – zumindest habe ich etwas von diesen Gefühlslagen gespürt, als ich heute in meiner kleinen Höhle zwei Alben auf mich wirken liess, die mich packten wie einst im Mai, oder sogar noch etwas mehr: „The Colour Of Spring“ von Talk Talk, sowie „Vagabond Ways“ von Marianne Faithfull. (m.e.)
A propos Haruomi und Wehmut:
„Für Scotch und Candlelight auf El Hierro und anderswo“

(Ein Lieblingsfilm aus Haruomis Kindheit. Von seinen 23 Alben kenne ich nur zwei wirklich gut: „Omni Sight Seeing“ und „Medicine Compilation From The Quiet Lodge“, es gäbe also viel zu entdecken! Die Coverstory, die vor einige Monaten im „Wire“ zu lesen war, ist eine exzellente Einführung. HIER noch ein wenig Nachschub von Kevin Lozano!)
Boom Boom Boom – Sound Of Heartbreak
Künstler sind bekanntlich nicht immer die besten Kritiker ihrer eigenen Werke. In San Francsico in der Mission Street stand im Jahr 2000 ein Studio, keine Ahnung, ob es heute noch existiert.
Das Viertel befand sich in einem schlechten Zustand und wartete auf die überfällige Renovierung. Die Hintertür des Toast bot einen Blick auf verfallene Gebäude; außer einem Donut-Laden an der Ecke waren die einzigen Nachbarn Ratten und die Hausbesetzer. Im Inneren des Toast herrschte eine undefinierbare Stimmung.
Unser Protagonist hatte Probleme in seiner langjährigen Beziehung. Anstatt wie üblich mit einer Handvoll fertiger Songs zu den Sessions zu kommen, verbrachte er offenbar einen Großteil seiner Zeit damit, auf dem Studioboden des „Toast“ zu sitzen und auf gelbe Blöcke zu kritzeln, während die Band fernsah und sich damit abmühte, das Fehlen von grundlegenden Küchengeräten zu verstehen.
„Wir hatte einige großartige Momente im Studio, die Musik war gefühlvoll, sie war nicht glücklich oder ausgeglichen. Irgendwann gab ich auf und verwarf das Album. Ich war nicht glücklich damit, oder vielleicht war ich auch nur allgemein unglücklich. Ich weiß es nicht. Es war ein sehr trostloses Album, sehr traurig und unbeantwortet.“
So der Meister. Wie gesagt, manchmal täuscht sich ein Künstler in der Bewertung eigener Arbeiten. Von beträchtlicher emotionalen Fallhöhe aus, einer als zu roh und heftig empfundenen Privatheit, setzte sich sein hartes Urteil fest. Ab ins Archiv – Staub ansetzen!
Irgendwas muss Ewigkeiten später den Blickwinkel verschoben haben, gut so. Endlich erschien „Toast“. Man besorge es sich auf Vinyl, weil der Meister bekanntermassen sehr viel Sorgfalt auf Produktion und Fertigung legt. Den Rest besorgt Crazy Horse.
Der Gesang waidwund, und das Spiel auf der Elektrischen aus einsamen Tiefen. Es gehört zu den Paradoxien solcher Musik, dass dieses break up-Album aus dem obersten Regal nicht wenige von uns, vom ersten bis zum letzten Ton, mit Leben erfüllt, mit élan vital. As tears roll by …
Caetano

1987 kaufte ich mir meine erste Platte von Caetano Veloso, und sie ist bis heute einer meiner liebsten geblieben. Seine ganz wilden Jahre lagen hinter ihm, und obgleich der Sound moderner wurde, diente alles den Liedern, seiner Fähigkeit, sanft-eindringliche Melodien zu kreieren und sie mit dem passenden Ambiente auszustatten. Allein das Cover mach deutlich, dass es sich hier auch um perfekte „Music for Summer Evenings“ handelt. Jahre später erschien das in meinen Ohren nicht minder andockende „Estrangeiro“, hier war der Klang noch wesentlich experimenteller, und ein gewisser Arto Lindsay gesellte sich zu den Kollaborateuren. Ein gewisser Detlef (!) Diederichsen war in einer langen Besprechung hin und weg, und ich verstand das gut. Als ich dann in den 1990er Jahren, oder war es noch später, Julio Medems Meisterwerk „Terra“ im Kino entdeckte, hatte ich meinen absoluten Caetano-Favoriten gefunden, den Song „Terra“, der sich auf dem leisen akustischen Album „Muito“ einfand, spät in den 1970ern, und mich mit der Verzögerung von zwei Jahrzehnten so verzauberte wie einst „Waterloo Sunset“ von den Kinks.
Music for Late Summer Evenings (2) – „LC“ (The Durutti Column)
In ihrer Sammlung perfekter Spätsommeralben taucht, bei The Aquarium Drunkard, kaum überraschend, auch Viny Reilly auf. Seit dem Debutalbum begegnete mir die Musik aus der Wekstatt des Produzenten Martin Hannett immer wieder, nahm mich mal mehr, mal wenger gefangen. Aber wenn sie mich im richtigen Moment erwischte, war ich gefesselt von Anfang bis Ende all dieser raffiniert perlenden Melancholien. Damals fand die Musikkritik alle möglichen Assoziationsräume dafür, denn in Punk- und Post-Punk-Zeiten war diese „bedroom chamber music“ auf wundersame Weise abseitig. Man sprach von Ambient, Minimal, Impressionismus und der Luftigkeit von ECM. Vor ziemlich genau zehn Jahren wanderte Ian McCartney durch Liverpool. Seine Notizen von jenem Tag finden sich weiter unten. Er war ein grosser Freund vom The Durutti Column. Rest in peace, my Glasgewian friend! (m.e.)

„Vini Reillys Gitarrenskizzen schweben wie etwas Unvollendetes in der Luft und weigern sich, endgültig ihren Platz zu finden. „The Return of the Durutti Column“, im Sommer 1979 aufgenommen und zu Beginn eines neuen Jahrzehnts bei Factory Records veröffentlicht, verwandelt Abwesenheit in eine Entstehungsgeschichte und dient zugleich als ästhetischer Entwurf für den gesamten Ansatz des Projekts. Diese Ausdrucksweise wurde auf dem zweiten Album, „LC“ aus dem Jahr 1981, vertieft und verfeinert. Drückt diesen August auf „Play“ und lasst die sechzehn Titel im Hitzeschleier vergehen. Der Nachmittag wird sich um den Rest kümmern.“ (j.gage)
Psychogeography of Liverpool, August 2016 (by Ian McCartney)
Some cities lend themselves better to psychogeography than others. Maritime cities – seagull cities – do well in this respect. There are so many seagulls in Liverpool they have a representative on the City Council: Mr Squawk. He speaks in mystic aphorisms. He eats french fries off the sidewalk with dignity and nonchalance. His favourite book is „Preep, the Little Pigeon of Trafalgar Square“ by Milton Shulman. His favourite song is „Thorn of Crowns“ by Echo & The Bunnymen.
And you walk around this city-state pyschogeobubble and there is so much cosmos in there you have to ask yourself if you are in a dream. Wait for me on a blue horizon. Wait for me on a new horizon. Few are the places, said Mr Squawk, that make you question the aperçus of Raoul Vaneigem. I asked Mr Squawk what the fuck he meant by this. He said, „ … well Vaneigem said that to be rich nowadays merely means to possess a large number of poor objects but to be here, in Liverpool, is to be rich. Objects or no objects, ground or fucking sky. My only regret is that Manchester had The Durutti Column and we didn’t …“
But I digress. Or do I? Psychogeography doesn’t come with a map or an itinerary, just stars to hold and songs to sing. Yeah. An infinity of cups unbroken.
