¡Viva México!

Drei Wochen lang sind wir erstmalig in Mexiko, zwei Wochen davon in Begleitung mexikanischer Freunde.
Zunächst unterwegs in Monterrey, danach in Mexiko-Stadt, zuletzt an der Karibik Küste.
Es macht immer einen Unterschied mit Einheimischen ein Land zu entdecken.

Mexiko ist ein Sehnsuchtsland in all seiner natürlichen Schönheit und Widersprüchlichkeit.
Mich fasziniert das Land seit Jahrzehnten, stark geprägt durch den Filter der amerikanischen Unterhaltungsindustrie.
Ich würde behaupten, dass ein nicht unwesentlicher Teil der US-Western in Mexiko spielt, viele überragende Werke wie The Magnificent Seven, Garden of Evil oder Vera Cruz.
Sam Peckinpah hat diesem Land sozusagen sein Leben gewidmet und mit The Wild BunchPat Garrett and Billy the Kid oder Bring Me the Head of Alfredo Garcia schmerzliche Meisterwerke abgeliefert. 
Es geht um den Wunsch nach einem ursprüngliches Leben, der Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit und deren Ende durch Gewalt und Zivilisation.
Die TV Serie Narcos: Mexico und Don Winslows Kartell-Trilogie haben unser aktuelles Bild von Mexiko als einem von korrupten Politikern und organisierter Kriminalität beherrschten Land weiter verdüstert.

Ich werde in den nächsten Tagen versuchen einige andere Seiten Mexikos zu zeigen: Impressionen zur Schönheit der Natur, des Alltags und der Vielseitigkeit der mexikanischen Kultur.

¡Viva México!

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