„Im Rausch der Dejavus“
„Colin Farrell carries the weight of this neo-noir effortlessly as John Sugar. Giving off some Chinatown vibes combined with flashes of LA Confidential, Sugar is a complex thriller with slow burn intensity that is worth every moment of your attention.“ (Martin Carr) The new TV series with Colin Farrell features the track «Abandoned Cathedral» composed by Bang/Henriksen. Taken from the Arve Henriksen „Places of Worship“ album, produced by Bang/Honoré. Die Serie wagt einen gewitzten Blick hinter die Kulissen einer Hollywood-Story, die beides enthält, Verklärung und Desillusionierung. Die Macher von „John Sugar“ sind begabte Gaukler, die ihre Genre-Versatzstücke über acht Episoden hinweg als Köder für eine facettenreiche Betrachtung der conditio humana auslegen – und dabei die Magie des Kinos immer wieder spürbar machen. „John Sugar“ verströmt einen spziellen Zauber, wenn man sich auf das Spiel von Original und Fälschung einlässt. Eine der besten Serien, die ich in den letzten Jahren geseheh habe. Ich stimme den lapidaren Sätzen von Martin Carr zu. Dieses achtteilige Meisterstück (Apple plus) hat, kein Grund, das zu verschweigen, ein recht kontroverses Echo erfahren. Wer in den vollen Genuss kommen möchte, sollte keine weiteren Kritiken lesen, sie könnten zu viel verraten. Close to perfect for us lovers of film noir with a twist. Wenn ich jemals Drehbuchschreiber geworden wäre, dieses hätte ich gerne geschrieben. Die Schauspieler, die Regie, der Schnitt, die Musik, die Kamera, die Dejavus, alles class A. (m.e.)
Leftfield music with a touch of „Sowiesoso“
„Walks“, the new album by English duo Group Listening. You sometimes have to go to the margins to get hold of such treasures like „Clarinet and Piano – Selected Works, Vol. 2“, their penultimate work. Funny the duo calls itself like it calls itself, but British humour is part of the presentation of this awesome contemporary folky kosmische chamber improv and all. When asked for a recording anecdote Stephen Black says: „Nothing particularly exciting, just your usual next door’s dog barking, or the sound of a pigeon in the chimney breast. It was fuelled by coffee and cheap bread.“ Nothing to add to this.

31st May – Loves Cafe,Weston-Super-Mare
1st June – Shift, Cardiff
4th June – Kazimier Stockroom, Liverpool
5th June – Glad Cafe, Glasgow
6th June – Sneaky Pete’s, Edinburgh
7th June – Futtle, Fife
8th June – Brewery Arts Centre, Kendal
9th June – Hyde Park Book Club, Leeds
11th June – Colchester Arts Centre, Colchester
12th June – St Matthias Church, London
13th June – Wedgewood Rooms, Portsmouth
14th June – The Rose Hill, Brighton
16th June – National Justice Museum, Nottingham
26th June – Dareshack, Bristol
27th June – The Grayston Unity, Halifax
28th June – Unitarian Church, Shrewsbury
29th June – The White Hotel, ManchesterWenn der Ostwind weht – die Malerin Cornelia Schleime

Große Künstlerinnen sind meist mehrfach begabt, siehe Patti Smith oder Joni Mitchell. Eine Malerin, die ich schon lange verfolge, ist Cornelia Schleime. Ich hatte sie in meinen Dresdner Jahren entdeckt, da war sie längst in den Westen gezogen. Ich habe sie für ihre Kraft bewundert. Ähnlich wie Penck, der es auch als Maler sehr schwer hatte in Dresden, aber es immerhin bis zur Professur an der Düsseldorfer Kunstakademie schaffte. Cornelia erhielt Ausstellungsverbot und Ausreiseverbot. Fortan malte sie auf ihrer Haut und zeigte sich in bunten schrillen Performances mit ihrer Punkband in der DDR Öffentlichkeit.
Am Sonntag konnte ich in ihre erste Einzelausstellung in der Galerie Judin in Berlin gehen.Dort zeigt sie vor allem Gesichter, mit Acryl gemalte große Tableaux. DIE MUTTER zeigt ihre Gefangenschaft als Kind und als Jugendliche. Immer malt sie sich in ihren Emotionen, Phantasien,Sehnsüchten. Ihr Leid im DDR Regime verarbeitet sie in ihren Gemälden, ihren Gedichten, ihren Filmen,ihrer Musik. OHNE LIPPEN SIND DIE ZäHNE KALT nennt sie ihre Ausstellung. Auch hier die extreme Spannung zwischen weich und hart. Mein Lieblingsbild zeigt eine leicht gebeugte Frau, deren Haare aufgelöst im Ostwind flattern. Es ist mein Lieblingsbild. Es riecht förmlich nach Dünengras und Fernweh. Cornelia hat einmal gesagt, dass sie sich nur auf Reisen beheimatet fühlt. Als Dichterin drückt sie ebenfalls den Spannungsbogen zwischen Nähe und Unterbewusstsein aus.
„Ich bin die Nähe, deren Herz
Sich zu euch legt,
Wenn ihr im nimmersatten
Blau euch fortbewegt“(Auszug aus dem Gedicht ICH BIN DIE PARTISANIN)
Cornelia Schleime wird die Grande Dame der deutschen Malerei genannt. Ihre Kataloge sind nicht mehr zu haben, auch nicht bei König in Köln. Die Ausstellung geht noch bis Mitte August.
(L.N.)
Beth, Jessica & Julia

Nun ist es endlich soweit, am Freitag erscheint mein Album des Jahres, Beth Gibbons‘ „Lives Outgrown“. Und da alle Wahrnehmung voller Filter ist und nichts mit den Dingen und Klängen an sich zu tun hat, mag jeder seinen eigenen Reim zu meiner Begeisterung finden. Oder kühne Gegenrede. Es geht mir auch nicht um Superlative, wenn ich hier mit meiner Pflegetochter im morgenkühlen Wartezimmer hocke und wir auf eine sanfte Therapie ihrer Sonnenallergie hoffen (obwohl sie aus Afghanistan kommt, 17 Lenze jung ist, liebt sie schon ein, zwei Alben von Keith Jarrett und Lee Perry, und das ohne pädagogische Tricks). Es geht um die Wucht, mit der mich Musik erreicht, und in dieser Hinsicht bilden auch die beiden Alben von Jessica Pratt und Julia Holter („Here In The Room She Moves“) kein Spalier für eine Meisterin aus England, sondern liefern seelenverwandte Kraft, eine Tiefe voller Abgründe, und Finesse jenseits des Geläufigen.

Die Juli-Ausgabe von Mojo erreichte mich heute morgen, und ich freue mich auf die Lektüre von Ted Kesslers Begegnung. Man kann ein Interview kaum trefflicher ankündigen als in den ganz oben als Screenshot angegbildeten Zeilen. „Are you ready for the singer-songwriter who finds Leonard Cohen upbeat?“ Wunderbar. So aussergewöhnlich die Klangfelder der Arbeiten von Julia und Beth sind (und Olaf und ich hatten das Vergnügen, mit beiden Alben schon eine Weile zu leben, und auf einem Blog, der absichtlich unter dem Radar existiert, die ersten Besprechungen netzweltweit zu verfassen), so sehr mag das flüchtige Hören von Jessicas „Here In The Pitch“ Stirnrunzeln provozieren und die Frage nahelegen: „was ist denn hier bitteschön das So-Besondere, in diesem Zeitlupenpastell, alten Zeiten abgelauscht?!“ Allein, manche Hörerin wird schon beim ersten Mal spüren, dass die stille Wucht, die diese erstmal seltsam verhuscht wirkenden Songs entfalten, nicht auf einen schnellen Spruch warten, oder griffige Analyse. Der magische Faktor X rauscht halt mitunter noch duch das allerfeinste Sieb unserer einordnenden, rubrizierenden Sprache. Bleibt die Poesie! Bleibt die Sprachlosigkeit! Bleibt das Gespräch, das voller Stories ist und das Unaussprechliche voller Anmutungen und Witz umkreist! (m.e.)
A good reason to travel to Kristiansand in early September
Punkt is thrilled to announce its 20th edition, taking place from September 5th to 7th. This year, the Punkt Festival not only commemorates two decades of groundbreaking performances and the unique Live Remix concept, but also ushers in a new era of musical exploration and creativity. (see blogroll)
Founded in 2005 by musicians and producers Jan Bang and Erik Honoré, Punkt has consistently pushed the boundaries of music, art, and technology. The festival’s signature Live Remix concept invites artists to immediately reinterpret live performances, offering audiences an unprecedented layer of creativity and spontaneity. This innovative approach has not only defined Punkt’s identity, but has also fostered a culture of experimentation and collaboration among an organically growing network of artists. Over the past two decades, this relatively small festival has hosted a remarkable array of musical talent, including luminaries like Brian Eno, Laurie Anderson, and David Sylvian.
Highlighting this special edition, Nils Petter Molvær, a pioneer in the fusion of jazz and electronic music, is honored as the Artist in Residence. Molvær’s participation promises an unforgettable performance of his seminal album „Khmer“, alongside an anticipated duo concert with the visionary Alva Noto, marking their first collaboration in this format, and a Live Remix with Iranian born, Amsterdam based violinist and kamancheh player Soheil Shayesteh.
The festival’s commitment to the nurturing of new talent is evidenced by the premiere of works by Michaela Antalová and the duo Propan (Natali Abrahamsen Garner / Ina Sagstuen). Additionally, album releases by Bjørn Charles Dreyer and Erik Honoré will be featured, alongside the celebration of Arve Henriksen’s groundbreaking album „Chiaroscuro“ where the acclaimed trumpeter is joined by Jan Bang and Audun Kleive, and performances by the Eyolf Dale Trio and Julien Desprez’s Abacaxi, each adding their unique voice to the festival’s diverse and rich tapestry.
The Live Remixes will once again transform the Main Stage concerts immediately after they are over. This year the live remixers include Arve Henriksen, Erik Honoré, Molvær/Shayesteh, and more to be announced later.
Integral to the festival’s ethos, the Punkt Seminar, curated and hosted by David Toop, promises to foster an engaging discourse on the intersections of music, technology, and art. The Seminar is a part of Punkt’s collaboration with CreaTeME, the University of Agder’s Centre for
Excellence in Creative Use of Technologies in Music Education. Besides the Thursday and Friday daytime seminars, Thursday evening is also a result of this collaboration, featuring concerts by the remote-performance project Love Your Latency, composer/modular synthesist Egil Kalman, and the aforementioned duo premiere by Nils Petter Molvær / Alva Noto.
As we step into the 20th edition of the Punkt Festival, we celebrate a history rich with artistic innovation and look forward to a future where music continues to challenge, inspire, and connect us in unforeseen ways. Join us in Kristiansand for a festival that transcends the traditional boundaries of music and art!
Music for another blue hour

I am dreaming about an hour of music with a collection of female voices, coming from three new and excellent records. I am speaking of Jessica Pratt, Beth Gibbons (Lives Outgrown will be my album of the year, no doubts) and Julia Holter, interspersed by the right amount of instrumental music coming from artists like Pan American, Shabaka, Erik Honoré (hoping for a world premiere of his forthcomin album) Adam Wiltzie and that „psychedelic record“ from a psychotherapist living in Brooklyn (Jon Hopkins’ „Ritual“ might be a great choice, too, but will only arrive on August 30). The sequence is convincing by now, but as this hour of „my Klanghorizonte“ in July is already quite crowded (short to overflowing), the big question arises: will there be any other stuff (to be released in the weeks to come) with pure magic, and how will that affect (even undermine) the sequence in mind. I am only looking for instrumental music, and skip that wonderful new Eno song, the forthcoming Cale album, Einstürzende Neubauten and Sam Beam‘s fine song cycle. Why? It will be a blue hour of female voices only, and the instrumental pieces just have to live up to them in terms of excellence, and stylistic diversity. May you discover some for July 26 (Oded Tzur, Fire! Trio, and Wadada Leo Smith are already „booked“ for my edition of JazzFacts in early July)… another self-imposed rule (of the moment) is to leave out ancient works (no Can, no American Analog Set, no Toumani Diabate, no ECM „Luminessence“ series). Kindest regards from a flowworker!
Die Angst des Tormanns beim Elfmeter

- Demnächst in diesem Theater eine Erinnerung an diese mir sehr viel bedeutende Schallplatte des Quartetts Old And New Dreams, aus der Zeit zwischen dem Ende der Siebziger und dem Beginn der Achtziger Jahre (s. Cover)
- Und eine Art von Besprechung eines Dokumentarfilms, der ein Jahrzehnt zuvor, 1970, in den Kinos zu sehen war, und das Ende der Beatles einfing, für viele ein viel zu trauriger Anlass, sich das damals anzutun. „Let It Be“ nun auf Disney+
- Sowie ein fantastisches Dub / Reggae-Doppelalbum, das in die zweite Hälfte der Siebziger Jahre reist, und auch notorische CD-Verächter ins Grübeln bringen könnte (so gut ist diese Edition)
- Der Trip in die wilden Siebziger wird „vollendet“ mit meiner Story zu einem Album, das am 1. Oktober 1975 erschien und bewies, dass es auch nach Hendrix noch Power-Trios der besonderen Art geben sollte.
„we have sea lions“
Melanie: You know that thing, the idea that we’re supposed to slow down, pay attention to things?
Sugar: Mm-hm.
Melanie: You know, we slow down, we put down our phones, maybe we see the world as beautiful?
Sugar: Yeah. Stop and smell the roses.
Melanie: Might be the opposite.
Sugar: What do you mean?
Melanie: Might be the reason we don’t look is because it’s all so sad and ugly.
Sugar: Yeah, but not everything. We have sea lions, Patti Smith, Cyprus trees. The sound of your little sister laughing after having fun.You never know
You could make gray, call it gold
Let it fool your eyes
You could make rain and let it have your life
Being green grass, any little wind
Begs you for a dance
You could say love ‚til it lastsYou could make good, there’s a lot of ways
With nowhere left to go
Let it be the song on your little radio
You could make light, be the silly word
Sitting on a tongue
You could make nice or beat a drumDon’t you wanna know how far you’re gonna go
Fickle as tomorrow talking to a wind chime
Folding your hands, empty as glass
Waiting to breakDon’t you wanna know how close you’re gonna get
Kissing like people stepping on flowers
Wishing on the stars empty as glass
Waiting to breakYou could have a heart ‚til it’s pouring out
If it’s in your blood
You could make waves and then you better run
Being black cloud, there’s a lot to say
And so much room to grow
You could make rain, you never knowYou could make gray, call it gold
Let it fool your eyes
Follow any wave crashing down to size
You could be wrong, don’t you wanna know
Deep into the night
Like a little stone thrown across ice
Mit diesen Versen beginnt der erste Song der exzellenten neuen Lp / Cd „Light Verse“ von Iron and Wine alias Sam Beam. Grosse Musik durchweg, grosse lyrics. Enchanted listening. The dark comes with a breeze. Ein melodischer Songzyklus mit dezenten Folklelementen (eine Zither!) und symphonischen Beimischungen – Sam Beams Stimme reist durch zurückliegende Lebensabschnitte, notiert die Wunden, die Gelassenheiten, wundert sich über vieles, und über manches gar nicht mehr. (m.e.)
“You Never Know“ (lyric video)
„Fashioned as an album that should be taken as a whole, it sounds lovingly handmade and self-assured as a secret handshake. Track by track, its equal parts elegy, kaleidoscope, truth, and dare.“
monthly revelations (mai)
„Als der Sony Walkman herauskam, kaufte ich mir Kind Of Blue und auch ein frühes Mountainbike. Und ich entdeckte das Kiffen. Diese Kombination aus Miles, Gras, einem Walkman und einem Fahrrad konnte einen wirklich an einen anderen Ort bringen, unglaublich. Das Phänomen, dass man mit Musik auf dem Fahrrad überall hinfahren konnte, war sehr befreiend. Fantastisch.“ Das erzählte Michael Head über seine erste Begegnung mit Kind of Blue. Ein Überlebenskünstler der gehobenen Klasse, und man darf sich im Mai genauso auf sein neues Album mit der Red Elastic Band freuen wie auf seine, später im Jahr erscheinenden Memoiren. „Michael Heads Überzeugung ist, dass keine Eskapade völlig umsonst ist und dass keine Kapriole wirklich sinnlos ist, wenn sie zu einem Song führt. Und wenn dabei nicht nur ein, sondern 12 Songs entstehen, die vor unaufdringlicher Lebensfreude nur so sprühen, umso besser.“ Das schreibt Pete Paphides in seiner Rezension zu Michael Heads „Loophole“, in Uncut (Mai). Und damit wären wir mitten im Flowworker-Land der Bücher und Platten etc etc, mit einer kleinen Einstimmung eines Liverpooler Urgesteins.
Jörg Drews hatte ein Näschen für experimentelle Literatur, und seiner Besprechung in der SZ am 4. August 1979 (dieses Datum ist geraten) verdanke ich eines meiner abenteuerlichsten Trips deutscher Literatur in den 70ern. Drews verglich Handkes „Die Linkshändige Frau“, mit Hartmut Geerkens „Obduktionsprotokoll“, Minimalismus vs. Überfluss. Für mich entpuppte es sich eher als Vergleich von übertriebenem Geraune und hochspannender Improvisation. Ich kannte Hartmut Geerken (der wie Lajla ewig und drei Tage im Goethe Institut gearbeitet hatte) auch als versierten Rezensenten von Jazzplatten im Jazzpodium, und erinner mich noch bestens an den warmen Sommertag des 5. Juli 1975 (dieses Datum ist auch geraten) im Würzburger Zeitschriftenladen „Montanus“, als mich seine Worte über Marion Browns „Geechee Recollections“ (Impulse Rec.) so neugierig machten, dass die Platte kurz danach auf meinem Plattenteller landete. Traumhafte Musik, und wenn ich mich recht erinnere, Ingo, mit dem jungen Leo Smith, der ja auf seiner tatsächlich magischen Central Park-Platte mit Amina Claudine ein fesselndes und tiefentspanntes Duo bildet.

Was unseren Griff ins Archiv angeht, stellten sich die beiden Alben nahezu von selbst auf – Brian Whistler liess in den letzten vier Wochen die Konzerte von Alice Coltrane 1973 (Carnegie Hall) und Oregon 1990 (Ludwigsburg) vor unseren Augen und Ohren lebendig werden, und sie halten, was jedes seiner Worte verspricht. In einem feinen, ein paar Wochen zurückliegenden Text, erzählte der einstige Kronacher Musiklehrer Rosato seine Geschichte mit Oregon. Die beiden Alben des Monats leben ganz besondere auch von der Präsenz zweier Frauen, Amina Claudine Myers sowie Beth Gibbons.Unser Film des Monats: Civil War von Alex Garland. Ingo‘s review. Bin gespannt, wer von den flowworkern als erstes die Eno-Doku „Eno“ sieht – ich habe zum „Talk des Monats“ meine genau zehn Jahre zurückliegende Begegnung mit Brian Eno und Karl Hyde in Notting Hill gemacht. 2014, springtime in London. Was neue Serien angeht, erhält „Sugar“ durchaus gemischte Kritiken, von mir allerdings viel Zuspruch. Ein sinnenfrohes wie dunkles Spektakel, in dem ein Detective, der auf vermisste Personen spezialisiert ist, durch ein gespenstisches L.A. voller Dejavues und dunkler Geheinmnisse streift. Mehr ist zu alldem vorerst nicht zu sagen.