Some lines for Paul Newland

Dreaming of coffee and yesterdays, we landed, songwise, in
troubles being far away, and the valley down below.Then, i took the highway from the city of early years
to Aachen, before the heat reached its peak,all my girls out of house, swimming, walking etc.
i preferred the electric cave, cold water, listening …at first two sides of that wonderful double vinyl LUX –
though always recognizing Eno‘s „writing“, one ambient album
never is like the other: on this one i love the soft
piano notes like silent explosions, amongst everything else.
Then, after more water, and a cup of wood-roasted coffee,
i put on your latest, MUNTJAC, what a „grower“:
getting lost is a gift here, and time the pathfinder!
The singing songs, the ways of walking, the quiet upheaval
of memories of days long gone or just like yesterday.
I will send you my questions soon, Paul, the last two tracks,MUNTJAC and AMBRESBURY BANKS,
have to be the last two tracks,
beautiful ghosts sending secret messages in sound,
all their goodbyes one welcome after the other!“High Five“ – my radio shows in the year 2025
Time to say goodbye. So ist es, und das war die Nachricht für die Tischrunde bei „Robert“: im kommenden Jahr mache ich, wenn alles normal läuft, vier „Klanghorizonte“ am Stück, und zwar im März, Mai, Juli und September. Brian Eno, Steve Tibbetts und Thomas Köner werden zu den geladenenen Gästen zählen, die eine und andere Überraschung ist garantiert! Die „Januarhorizonte“ gestaltet Niklas Wandt, die „Novemberhorizonte“ Thomas Loewner. Das wird die fliessende Staffelübergabe sein. Kein Magazin der „JazzFacts“ mehr anno 25, dafür, vermutlich im November nächsten Jahres, noch ein knapp einstündiges Portrait eines Künstlers / einer Künstlerin nach meiner Wahl.
Meine Farewell-Runden! Würde Steve Tibbetts im Herbst 25 ein neues Album herausbringen, fiele meine Wahl natürlich auf den, von Fall zu Fall, geräuschvollsten Gitarristen aus dem Hause ECM (denken sie nur an „The Fall Of Us All“), denn mit Steve hat alles angefangen im Kölner Rundfunkhaus, im November 1989 – damals hiess das Format noch „Studiozeit“. Ein Kreis schliesst sich, so oder so, und, in alter Cluster-Manier, „sowiesoso“! Nebenbei: meine nächste Ausgabe der „Klanghorizonte“ findet am kommenden Donnerstag, um 21.05 Uhr statt, mit O-Tönen von Shabaka Hutchings und Erik Honoré.

Bevor später die ganze Nacht von diversen „Nighthawks“ gestaltet wurde, waren die stilistisch weltoffenen „Horizonte“ wechselweise eine oder zwei Stunden lang, die genauen Taktungen kann ich nicht mehr aus dem Ärmel schütteln – Toni brachte mir ein paar alte Playlists mit (anbei ein Blatt aus dem Frühling 93, mit Talk Talk, Gavin Bryars, Thomas Köner, Heiner Goebbels u.a.). Früh im September 2024, direkt vor dem Punktfestival von Kristiansand, mache ich ein letzes Mal „Jazz Facts – Neues von der improvisierten Musik“, und im Dezember (ein weiteres Finale), mit Karsten Mützelfeldt und Thomas, den Jahresrückblick über unsere drei Favoriten des Jazzjahres.
Monatliche Offenbarungen (August)
The whole time of a lifetime can find its roots and reflections in the power spots of your favourite forest. Remember your walks, the desire to go there, strolling, dreaming, holding hands, being for yourself. For Paul Newland aka Clevelode it is Epping Forest. In 1972 Leonard Cohen toured Europe and Israel. Closeby, Tony Palmer‘s film crew. This documentary is a true revelation, with its funny and heartbreaking moments. I only had to read the first chapters of Manfred Jelinski’s book to „be there“. A fantastic time travel experience, even for people who haven’t been in the 60’s. When Lou Berney wrote his classic crime novel, „The Long And Faraway Gone“, it was another trip backwards, full of ghosts and false memories. When I talked to him, he told me amongst other stuff of interest, how deeply Bruce Springsteen‘s „Darkness At The Edge Of Town“ helped him to open some gates of perception.

We all have records that kind of elevated us beyond pure excitement, that went so deep as deep can go, haven’t we!? Which come to your mind (just speaking of song albums of the 21st century): maybe „American Head“ from the Flaming Lips? „Lives Outgrown“? „Ys“? „Foreverandevernomore“? A Lana del Rey opus, one by Lucinda Williams, Robert Wyatt, Leonard Cohen or Sufjan Stevens? Damon Albarn‘s „Everyday Robots“? Valentin Silvestrov’s „Silent Songs“ (an archival discovery by ECM, released 2004, but, fair enough, recorded in 1986)? David Sylvian’s „Manafon“? Scott Walker‘s „Bish Bosch“?
In her surreal poetry book P.J. Harvey went back to the myths and dreams of her childhood spaces in Dorset – and the book built a central foundation (here we are again) for one of the deepest song cycles of the 21st century. How the days of growing up can be devastating and sadly, missing portals of silver lining, the Apple plus series „Under The Bridge“ definitely is the saddest trip of our monthly recommendations. (Eine nordic noir-Variante mit weitaus mehr „good feel“-Momenten bietet die Serie „Dicte“ auf Arte (Mediathek), mit meiner dänischen Lieblingsschauspielerin Iben Hjelje). After all these „zigzaging“ between men-made heaven and hell, an album like „Future Fashions“ seems to be a perfect release. I swear, it will put a smile on your face.
ALBUM – Clevelode: Muntjac
FILM – Bird On A Wire
PROSE – Manfred Jelinski: Drogen, Sex und gute Laune
TALK – Lou Berney im Interview
POETRY – P.J. Harvey: Orlam
BINGE – Under The Bridge
ARCHIVE – Tomorrow‘s Fashions – Library Electronica 1972 – 1987Das Glück des Brötchenholers

Heute morgen in der Bäckerei Fischer. Drei warme Tage nun in Folge, gestern in Düsseldorf, bei Robert, mit Toni, Norbert und einigen FlowworkerInnnen, ein wunderbarer Anfang. Jetzt weiss ich endlich, dass Albert Ayler einst im Leer gespielt hat (danke, Toni!)…. Bislang war die Suche nach meinem Blutsbruder, und einem Zimmer mit Meerblick auf einer ostfriesischen Insel, kein Erfolg beschieden. Ich wählte eine uralte Langeooger Rufnummer, aber niemand hob ab. Sylt wäre eine Alternative, aber all meine Sylter scheinen ausgeflogen. Zeit, wieder mal diese alte Radiomeditation aufzulegen:
„The Sylt Loneliness Treatment“
Selten habe ich in einer Radiostunde langsamer gesprochen, zumindest stellenweise. Das war die Zeit des ersten knallharten Lockdowns, und nachdem ich zuvor auf Lanzarote schon in den Mauern der Hotelanlage bleiben musste, besorgte ich mir nun über die Pressereferentin der Kieler Landesregierung (mir der ich bis heute Krimitipps austausche) eine Akkreditierung für eine Inselreportage. Unvergessen der kauzige Polizist, der in Hörnum jeden Fremden in Empfang nahm, bevor der Blaue Autozug bestiegen werden konnte. Zu dem Zeitpunkt mussten auch alle Zweitwohnungsbesitzer Sylt verlassen. Als ich da einmal eine fremde blonde Frau traf, auf einem Parkplatz, sie in ihrem Sportwagen, ich in meinem Toyata, kurbelten wir die Scheiben runter, und wir wechselten Worte miteinander geradezu wie alte Freunde am Ende der Welt.
Vom 27. Juli bis 7. August suche ich eine Unterkunft auf Langeoog, Amrum, Sylt oder Borkum. (Michael Engelbrecht) Es wird Langeoog. Muchas gracias!
Mauersprünge und Brötchenholen
Als ich ein Junge war, kannte ich den Dreh, auch in diversen Zukünften keinesfalls den Kontakt zum Kind zu verlieren: wenn du gross bist, mach es wie jetzt, spring auf kleine Mauern am Wegesrand! Tanz die Mauer. Okko, der Gefährte aus Serienträumen, winkte mir von der anderen Strassenseite zu (er kam vom Fuss der blauen Berge). War ich fünf oder sechs, als zum ersten Mal das Glück des Brötchenholens auf mich wartete, nachdem ich aus der Tür im Weissdornweg 9 trat, den kleinen Hügel mit Sandkasten hinter mir liess, in die Grotenbachstrasse einbog, auf dieses und jenes Mäuerchen sprang, und in den Tante-Emma Laden ging? Als dieses Ritual vertrauter wurde, liess ich schon mal kleine Schokoladenstücke und Lakritzschnecken in die Lederhosentasche gleiten. Wieder und wieder begegnete ich dem „old man“ aus dem Neil Young-Song. Anfangs war er ewig weit und einen Erdteil entfernt, später salutierte ich als junger Bursche, noch später zollte ich ihm den Respekt eines alten Hasen. Auch das Geheimnis der ewigen Jugend als brauchbare Illusion lüftete ich mit einem Dutzend kleiner Tricks, und verrate an dieser Stelle einen davon: verdunkle deine elektrische Höhle, höre „Drums and Wires“ von vorne bis hinten, das grossartige Album von XTC! Turn up the volume, and fly high! „Right, the chemistry is right / This boy has reached his height / This feeling just goes on and on, and on and on / From strength to strength …I’m ten feet long…“ Das Abenteuer kann beginnen!
Sunny, Sugar, und Co. (Serientalk)
Du kennst mich also aus dem Guardian, Michael!
Ja, als Serienspezialistin, Lucy, und weniger die Lucy aus dem siebten Himmel mit Diamanten. Manche deiner Besprechungen teile ich völlig, andere weniger. Zum Beispiel schwärmtest du neulich von einer Neuverfilmung eines Agatha Christie-Krimis, aber das war nicht meine Tasse Assam, zu kapriziös und überinszeniert. Wenn wir beide einer Meinung sind, dan folge ich deinen wöchentlichen „recaps“ zu der jeweiligen Serie mit Hochgenuss!
You’re welcome! Sag mir mal deine aktuellen Serienfavoriten!
Mhmmm… Okay. Also, Nummer 1: Sugar. Nummer 2: Criminal Record. Nummer 3: Under The Bridge. Alles Serien, die man hier in Deutschland sehen kann bei Apple oder Disney. Alles Krimnalserien „with a twist“, wie ihr Engländer sagt. Mal ein Hauch Sci-Fi, mal „based on true events“, mal „gritty realism“. Und in meinen Augen durchweg „deep stuff“…
Drei Knaller, keine Frage. Speziell an Sugar teilen sich die Geister. Aber ich war auch sofort „in der Geschichte“. Nun mein Tipp: auf dem Papier sieht diese neue Apple-Serie namens Sunny wie ein perfektes Beispiel für den Mist aus, der üblicherweise in die Sommerprogramme geschaufelt wird. Die Verantwortlichen denken, dass wir draußen im herrlichen Sonnenschein etwas unternehmen, anstatt wie immer verzweifelt nach etwas zu suchen, das uns unterhält. Was ist nur los mit diesen Leuten? Ich wette, es sind dieselben, die bei sommerlichen Dinnerpartys „einen herzhaften Salat“ servieren, statt einer richtigen Mahlzeit, als ob man zwischen Juni und August keinen Körper zu versorgen hätte. Entschuldigung, wo war ich?
Bei Sunny, Lucy!
Ja, genau. Die Zusammenfassung: Eine trauernde Frau im Japan der nahen Zukunft tut sich mit einem Roboter zusammen, um das Geheimnis des Verschwindens von Sohn und Ehemann bei einem scheinbar tödlichen Flugzeugabsturz zu lüften. Oh Gott! Glücklicherweise gewährt uns besagter Gott gelegentlich einen Segen – und die Entfaltung von Sunny ist ein solcher. Der Film beginnt mit Blutspritzern an einer orangefarbenen Wand, als ein Roboter die Menschen im Wohnzimmer um ihn herum niedermacht. Mehr wird nicht verraten. Also, mach mal den Pilotfolgentest, und melde dich.
Aus der Jazzredaktion des Deutschlandfunks (für Jürgen Becker)

Seit 1990 ist das mein regelmässig wiederkehrender Blick auf Köln. Aus den Räumen der Jazzredaktion. Die 17. Etage des Funkhauses. Einmal, früh in meiner Zeit dort, wurde ein DDR-Spion vor meinen Augen abgeführt. Meinem Lieblingslyriker der alten Bundesrepublik begegnete ich im Fahrstuhl, er war dort Hörspielredakteur. Immer wieder bekam ich dort oben grünes Licht für Aufträge, zu Interviews nach München, London, oder Oslo zu reisen. Später durfte ich als verlängerter Arm von Harald Rehmann Konzerte zum Einkauf „klarmachen“, ob beim Punktfestival, Kristiansand, oder zuvor beim Festval Musica Visual de Lanzarote. Unvergesslich all die Erinnerungen an die Konzerte, etwa von Eberhard Weber und David Darling, solo, in den Höhlen von Jameos De Agua oder noch anderen, tiefergelegten Räumen wie dem Boden eines Vulkans, den Brian Eno und Peter Schwalm mit Klängen umspielten (und es wurde eiskalt). Und auch das Punktfestival hatte von Anfang an einen besonderen Zauber. Die Konzerte im Agden Theater, die Live-Remixe (Jon Hassell meets Sidsel Endresen), die Vorträge, die freundschaftlichen Bindungen. Zurück zum Sender: dreissig Jahre lang, immer wieder, in kurzen, später längeren Wochentakten, die Fahrten zum Nachtradio, für die „Klanghorizonte“, von Dortmund, später von Aachen aus, und zurück. Und zwischendrin die schönste Musik, Storytelling, und die kleine Besetzung, nachts, in einem grossen Funkhaus.Ank Anum: From Nowhere to No. 29 in Michael’s Desert 100 (for Leah Kardos)
in regards to my no. 1:
Not forgetting all things lost
in the fire of our lives
(as far as we can remember).
Sometimes, from a distance, everything
(losses first, and hands still to hold)
falls into place. No catchy songs,
no singalongs, no fairytale parallel worlds,
no hooks, no future evergreens, oh,
hold on, in their own peculiar way
Brian Eno’s modern day lamentations are
a collection of future „everblues“,
haunting, uncanny, anti-
grandiose, epic, enigmatic &
beautiful in a dark way. (m.e.)And how then could it be
That we appear at all?
In all this rock and fire
In all this gas and dust
Are we not each a flame?
All born to live in light
All born to give our light
1) Brian Eno: Foreverandevernomore
2) Talk Talk: Laughing Stock
3) Robert Wyatt: Rock Bottom
4) Joni Mitchell: Hejira
5) Ralph Towner: Solstice
6) Robert Wyatt: Rock Bottom
7) Brian Eno: On Land
8) Keith Jarrett: The Survivors´ Suite
9) David Bowie: Black Star
10) Brian Eno: Another Green World / Music For Films
11) Neil Young: Tonight‘s The Night
12) Beth Gibbons: Lives Outgrown
13) Miles Davis: In a silent way
14) Leonard Cohen: Songs of Love and Hate
15) Paul Bley: Open, To Love
16) Eno / Byrne: My Life in The Bush Of Ghosts
17) Fire! Orchestra: Echoes
18) Steve Tibbetts: Life Of
19) Underworld: Second Toughest In The Infance
20) Talking Heads: More Songs About Buildings And Food
21) P.J. Harvey: I Inside The Old Year Dying
22) The Go-Betweens: Spring Hill Fair
23) Jan Garbarek: Sart
24) The Beatles: Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band
25) Young Marble Giants: Colossal Youth
26) Jon Hassell/Brian Eno: Possible Musics
27) Laurie Anderson: Big Science
28) The Flaming Lips: Yoshimi Battles The Pink Robots
29) Ank Anum: Song Of The Motherland
30) Wire: Chairs Missing
31) Weather Report: Mysterious Traveller
32) Floating Ponts / Pharoah Sanders: Promises
33) Dadawah: Peace and Love
34) David Bowie: Low
35) Neil Young: On The Beach
36) Marion Brown: Geechee Recollections
37) Codona: Codona 3
38) Jacques Brel: Brel (his last one, with clouds on the cover)
39) Soft Machine: Third
40) a choice between 66 roots reggae albums
41) King Crimson: Discipline (or three other Crimons, growers forever)
42) Bill Callahan: Apocalypse
43) John Coltrane: A Love Supreme
44) Brian Eno: Taking Tiger Mountain (By Strategy)
45) J.J. Cale: Naturally
46) Edvard Vesala: Nan Madol
47) Punkt: Crime Scenes
48) Gavin Bryars: The Sinking of the Titanic (Obscure Records)
49) Gary Peacock: Paradigm – Voice Fron The Past
50) Van Morrison: Veedon Fleece
51) Arve Henriksen / Audun Kleive / Jan Bang: Chiaroscuro
52) Brian Eno: The Ship
53) Robert Fripp: Exposure
54) Talking Heads: More Songs about Buildings and Food
55) John Coltrane: A Love Supreme
56) Wilco: A Gost Is Born
57) Laurie Anderson: Big Science
58) Thomas Köner: Novaya Zemlya
59) Harold Budd & Brian Eno: The Plateaux of Mirror
60) Lambchop: Showtunes
61) Sidsel Endresen / Jan Bang / Erik Honoré: Punkt Live Remixes Vol. 2
62) Lucinda Williams: Essence
63) Punkt: Crime Scenes
64) David Sylvian: Manafon
65) Keith Jarrett: Belonging
66) Robert Fripp: Let The Power Fall
67) Egberto Gismonti / Jan Garbarek / Charles Haden: Magico
68) Anthony Braxton: New York, Fall 1976
69) David Holland: Conference Of The Birds
70) Can: Tago Mago
71) Kraftwerk: Autobahn
72) Robert Wyatt: Dondestan
73) Holger Czukay: Ode To The Peak Of Normal
74) The Go-Betweens: Liberty Belle and the Black Diamond Express
75) Miles Davis: Bitches Brew
76) Natural Infornation Society: Since Time Is Gravity
77) Keith Jarrett: Bremen / Lausanne
78) Joe Henderson: The Elements
79) Music from the Penguin Cafe Orchestra (Obscure Records)
The wonderful Moon Safari from Air is on no. 185. There‘s a constant flowflowflow amongst my 100 Desert Island Discs. Yes, there are errors, double placings etc, but I am working on this list til Saturday, and as soon as it is finished, it will vanish. Number 100, too, is a five star album. The personal is more important than the canonical element.
80) Van Morrison: Veedon Fleece
81) Television: Marquee Moon
82) Jon Balke: Warp
83) Brian Eno: Music For Airports
84) Meredith Monk: Dolmen Music
85) The Kinks: a best of compilation
86) Shabaka: Perceive Its Beauty, Acknowledge Its Grace
87) Bo Hansson: Lord of the Rings
88) Al Green: a best of compilation
89) Colin Walcott / Don Cherry / Nana Vasconcelos: Codona 2 (or 3)
90) Ryuichi Sakamoto: Left Handed Dream (or Async)
91) T. Rex: Electric Warrior
92) Caetano Veloso: Estrangero
93) Don Cherry: Brown Rice
94) Robert Wyatt: Shleep
95) Billie Holiday: Lady In Satin
96) Lewis: L’Amour
97) Bob Dylan: Desire
98) Lankum: False Lankum
99) Alice Coltrane: Journey in Satchinanda
100) Pharoah Sanders: Tauhidmy three best jazz albums of 2024 (so far (out))
At the end of a year at the Deutschlandfunk, at least for some time now, this is a big question: which three records you wanna choose? You will talk about them, you will defend them, you will sing their praise. So it‘s personal. A love affair of sorts. Some people will buy it and regret it, haha. Beforehand, there‘s another talk to happen: is there enough jazz in them to call them jazz albums, and the degree of improvising may add to the final impact of being seen and listened to as a jazz album. Sometimes the casual appearance of a blown horn may seal the deal. So here they are, after some (hopefully inspired) conversation with myself, my three best albums of this genre, in this year, so far, stretching a bit the limits of jazz (and all that jazz) 1) Shabaka: Perceive Its Beauty, Acknowledge Its Grace. 2) Eric Chenaux: Delights Of My Life. 3) Sidsel Endresen / Jan Bang / Erik Honoré: Punkt Live Remixes, Vol. 2. A friend of mine wrote about the impression this last album left on him, confessing how blown away he is from the track I recently played on air with „that African singer“. I take that as a special sign of approval: did he mean Sidsel or the sample in the back? Nevermind: just listen, it might turn into a delight of your life – to perceive its beauty, and acknowledge its grace.
„Nine Doors, Breathing Space“
„I’m listening live on internet from Tahiti. So coooool. Thank you!“ (Jérôme Descamps) Die Idee war, neun aktuelle Alben vorzustellen – alle klanglich wie stilistisch sehr, sehr weit voneinander entfernt, und doch jazznah! Die Überschrift habe ich mir von einer Komposition von Steve Tibbetts geliehen. Besonderer Dank geht, neben Niklas und Karl, an Jérôme Descamps (Tahiti), Eric Chenaux (ländliches Frankreich), Wadada Leo Smith und Ingo J. Biermann (Central Park) für den Tanz über Architektur. Und 1000 Dank an Martina Bedzent für all das organisatorische Beiwerk ringsum so eine Jazzstunde herum! Die Reise kann beginnen! Ein Fest von Synchronizitäten!
Kronos Quartet and friends meet Sun Ra: Outer Spaceways Incorporated
Malcolm Jiyane Tree-O: True Story
Sidsel Endresen – Jan Bang – Erik Honoré: Punkt Live Remixes Vol. 2
Wadada Leo Smith & Amina Claudine Myers: Central Park’s Mosaics of…
B1: Christophe Monniot: Six Migrant Pieces (Karl Lippegaus)
William Parker / Cooper-Moore / Hamid Drake: Heart Trio
B2: Modney: Ascending Primes (Niklas Wandt)
Eric Chenaux Trio: Delights Of My Life
Christelle Séry / Jérôme Descamps: Te Ti‘amã