In memory of Richard Beirach (1947-2026)

HIER meine Milestones Sendung aus dem Jahre 2019.

Even though Richard Beirach doesn’t know it, I have a special connection to Richie. He has probably influenced me more as a pianist than perhaps anyone else. One night, after a house concert in Sebastopol CA, he invited me into his “dressing room” and we talked for around 1/2 hour. We shared stories about growing up in NYC and going to the clubs etc. Of course, he is a bit older than me, and had had experiences that just weren’t available to me. 

We got to talking about other pianists – somehow we got onto the subject of Michel Petrucciani. I told him I had spent an evening hanging out with Michel and some other interesting people (including the late Mel Martin) at a private home. Michel was a fierce coke freak back then and we were at a mutual friend’s house, a bassist who was a total coke fiend. The evening was very intense. A lot of great stories. Michel was a kind of nihilist- he had glass bones disease and he told me he didn’t expect to live past the age of 30 (I think he was around 24 at the time- this was when he was still playing with Charles Lloyd.) That’s another story really…

Richie said he knew Michel and had hung with him. He told me Michel, being so small, liked to walk around at social events and look up women’s dresses. It used to bug Richie and one day he said, “Michel, if you don’t stop that shit I’m going to take you by the head and roll you across the floor like a bowling ball!” He also recommended a Michel duo album with Ron McClure called Cold Blues. I got it and its a very good one.“

– Brian Whistler

6 Kommentare

  • Olaf Westfeld

    „Hubris“, „Elm“ (und „Sound Suggestions“) sind mir in den letzten Jahren sehr ans Herz gewachsen und laufen hier immer wieder mal. Zu den Alben gibt es ja auch das tolle Interview von Ingo: https://vimeo.com/326404730
    Ich werde Hubris und Elm in den nächsten Tagen mal auflegen.
    RIP.

  • flowworker

    Ja, ich hatte nach Ingos Filmansicht Kontakt gesucht zu Richard, und hatte schnell Kontakt, wr mailten einander, und er empfahl mir noch ein, zwei geliebte Alben mit dem Violinisten Zbginef Seiffert, den ich aus den 1970er Jahren kannte, musikalisch, er lebte sogar in Dortmund.

    Dave Liebman war zeitlebens ein guter Freund vin Richard, und Forgotten Fantasies, sein Duo mit Richard, mochte ich sehr. Damals erschienen auf Muchael Cuscunas Horozon Label ein paar tolle Platten, auch von Sonny Fortune, Paul Desmond Live, und einmal mehr Dave Liebman, mit einer feinn Version des Beatles Songs Within You Without You, eigentlich ein reines George Harrison Ding. Zum allerersten Mal hörte ich Richard Beitach auf der ersten Lookout Farm Platte von Dave Liebman auf ECM.

  • Jens

    Mir geht es vielleicht ähnlich wie Olaf. Ich besitze Richards drei ECM-Platten schon sehr lange, konnte mich aber bis vor etwa 2 Jahren nicht so recht mit der Musik anfreunden, mir war auch nicht klar woran das gelegen hat. Dann habe ich es nochmal mit „Elm“ versucht und siehe da, plötzlich bekam ich Zugang zu den Stücken, besonders „Sea Priesters“. Vielleicht war es die richtige Platte zum richtigen Zeitpunkt, nur an diesem Tag war es vielleicht möglich, die Musik zu „verstehen.

    Auch wenn es nicht ganz passt möchte ich noch kurz auf Ralph Towner eingehen. Ich habe seine Musik im Laufe etlicher Jahre als zunehmend unverzichtbar empfunden, angefangen von „Solstice“ über die Oregonveröffentlichungen und die Soloplatten. Eine echte Offenbarung war dann „At First Light“, für mich ist da nochmal das ganze Towner-Universum erklungen – und ich habe gespürt, daß das eine Art Vermächtnis sein wird. Ich habe Ralph nie im Konzert erleben können, ich hatte zweimal Karten für ein Solokonzert, eines in Blomberg/Detmold und einmal in Einbeck bei Hannover. Beide Konzerte mussten krankheitshalber abgesagt werden. Selten habe ich es so bedauert, einen Musiker nie live gesehen zu haben. So begleitet mich z.Zt. eine Ralph-Playlist auf meinen Spaziergängen im Schnee, meinem ollen ipod sei Dank, bei „Nimbus“ und „Jamaicastopover“ drücke ich dann auch gern mal die Repeattaste.

  • Jens

    Hallo Michael,

    ich habe es gesehen 🙂

    Und vielen Dank für Deine Eindrücke/Rezeption von Ralphs Musik. Hätte ich mehr Zeit gehabt hätte ich meine Empfindungen/Gedanken sicher ähnlich formuliert, natürlich mit weniger Hintergrundwissen.

    Noch eine kurze Anmerkung. Ich habe mich in einer Mail an den DLF gewandt und mich beklagt, daß der Tod Ralph Towner nicht mehr wert gewesen ist als eine zusammengestückelte Agenturmeldung und zweii Sätze in „Kultur aktuell am 19.01. Prompt habe ich eine Antwort von Thomas Loewner bekommen, der mir in seiner Antwort zustimmte und schrieb, daß eine zeitnahe Würdigung aufgrund eines doch strengen Sendeschemas nicht immer möglich sei (wofür ich natürlich Verständnis habe/hatte), dies am 5. Februar aber in den Jazz Facts geschehen soll. Die Sendung habe ich aufgezeichnet und freue mich schon aufs konzentrierte Hören.

    Und zum Schluss: Das hiesige Feuilleton von ZEIT, SPIEGEL usw. sollte sich einfach schämen, den Tod nichtmal mit einem kurzen Nachruf zu würdigen, einzig Der Tagesspiegel hatte zeitnah einen recht guten Text im Blatt.

  • Olaf Westfeld

    Das kenne ich sehr gut, dass es ein bisschen dauert, bis ich Musik / ein Album verstehe, bis es klick macht. (Umgekehrt natürlich auch ein Unverständnis, dass mir etwas mal gefallen hat).
    Die Beirach Alben – Hubris als erstes, danach Elm – mochte ich sofort, ich habe die nur erst 2020 bzw. 2023 kennen gelernt.

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