Family Affairs: Karen Mantler and Her Cat Arnold

…beide Platten habe ich erst nach über 35 Jahren entdeckt als Teile der „What Box?“: phantastisch.

Irgendwo zwischen Manhattan Transfer und Rickie Lee Jones.

Nächtliche Katzenmusik zum Rumstreunen.

10 Kommentare

  • flowworker

    Robert Wyatt liebte ihren „non-singer“ Gesang und verglich ihn, als ich ihn einst zu Cuckooland befragte, 2003, mit Astrud Gilberto. Man höre nur den wundervollen Song BEWARE aus jenem Album. Und in die Reihe besondeere Nicht-Sängerinnen gehört natürlich auch Alison Statton.

    Für 100 Euro würde ich die Box sofort kaufen 😉

    Ich höre übrigens gerade ein tolles Album, bei dem auch jemand singt, den man nicht gerade als virtuosen Sänger bezeichnen würde, und der trotzdem einen wundervollen emotionalen Impact hat. Alabaster DePlume und seine Scheibe GOLD.

    m.e.

  • flowworker

    Und auf Gold dieser Song, 2’16 lang und so viele Worte, und so wonderful:

    I wanna say somethin‘ to the machine
    And it’s like this
    I was writin‘ about
    I was writin‘ to myself ab-
    Well, I was writin‘ to someone about, um
    How I wanted to do this thing
    And I, and I thought about how I want to live as well
    And what I wrote was, uh
    I will not be safe
    I will be magical
    I will be open and true and good
    It will be the sound of me being magical
    I will be incomplete
    I will not be safe
    Love is not safe
    Courage is not safe
    I have the greatest gift of all to give
    It’s my love
    It’s the best thing in the world
    And even though it doеsn’t need to be receivеd
    For it to be so great
    I will not be sheltered, even by this fact
    I will not choose cynicism
    Or take it up on its delicious, bitter offer
    That is so comfortin‘ and familiar
    And final and fatalistic
    I won’t need any promises nor denials
    I do not have the answer
    I won’t compose an endin‘ to defend myself from blisterin‘ rays of hope
    And I won’t hide behind a matchstick of a sweet little word, either
    I will be naked like water
    It’s the worst place to be
    It’s the best place to be
    It’s where we are anyway
    I will be there, I am there
    I will be

  • Thomas Pannhorst

    Auf keinen Fall verkaufe ich die Box, Carla Bley, Karen und Michael Mantler wären empört 🤣
    Ich finde, dass Karen ganz ausdruckstark singt (wie Brian), Non-Singer ist die falsche Kategorie, ansonsten teile ich uneingeschränkt die Begeisterung von Robert Wyatt.

  • flowworker

    non-singer natürlich nur im Sinne von non-virtuosic nach klassisch-konservativen Spiel- und Gesangsregeln…. wie robert eben auch😉

    Die Katze Arnold wäre auch empört, woll?!

    Ich hoffe auf einen Leser, der mir diese Box zu Nikolaus zukommen lässt, als Geschenk natürlich, mit einer Tafel Schokolade.

  • Thomas Pannhorst

    Mit Katzen habe ich es nicht so, aber für Arnold würde ich eine Ausnahme machen…
    Deinen Aufruf unterstütze ich. 😉

    Kennt jemand Geschichten über die Tochter von Carla und Michael aus persönlicher Begegnung?

  • Lorenz

    ich habe Sie und ihre Band vor vielen Jahren in Stuttgart live gesehen. Wohl so um die Zeit als „get the flu“ erschienen ist. Ich habe irgendwie noch ein gutes Gefühl, wenn ich an den Abend denke. Vielleicht auch weil es im übertragenen Sinn eine „Kinderband“ war. Neben ihr
    waren unter anderem auch Eric Mingus und Jonathan Sanborn dabei.

  • Thomas

    „Kinderband“ gefällt mir als Begriff.
    Wir könnten mal eine Liste der tollen Alben von Künstlern erstellen, die aus dem Schatten ihrer bekannten Musikereltern herausgetreten sind – oder auch nicht. 🤷‍♂️
    Karen Mantler würde ich der ersten Kategorie zuordnen…

  • Lorenz

    Also spontan fallen mir dazu erstmal diese Alben ein, die ich kenne und mag:

    Anja Garbarek -Smiiling waving
    Trixie Whiltey – Fourth corner
    Neneh Cherry – Blank Poject
    Faber (Sohn von Pippo Pollina) – I fucking love my life

    Von Baxter Dury kenne ich leider noch nichts wirklich.

  • Thomas Pannhorst

    Neneh Cherry hat sich ein schönes Stück Popgeschichte gesichert, mit „Raw Like Shusi“ und ihrem Burner Song „7 Seconds“. Das von Dir genannte Album, Lorenz, kenne ich bisher nicht.

    Baxter Durys „The Night Chancers“ ist klasse, muss ich mal wieder goutieren.

    Whatever happened to Anja Garbarek?

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