In Another World: The Four Seasons Of Talk Talk

The book tells a story of a band and the people in it, but it
is above all a biography of four records: The Colour Of Spring.
Spirit Of Eden. Laughing Stock. Mark Hollis.

It is a story of the disturbance of sound in space, the
upending of expectations, the meeting of spontaneous
accident and laborious design.

A mad kind of science to it all.

In the pursuit of what end? Enduring beauty. Enveloping
mystery. Art that lasts and shape-shifts, that is never heard
quite the same way twice.

Something sacred.

Some kind of virtue.


Von den vier Jahreszeiten kenne ich den Frühling gar nicht so gut, weil ich eigentlich immer ihrem Sommer, Herbst und Winter lauschte. Aber jetzt, nach der ersten Jahreszeit, freue ich mich umso mehr, „The Colour Of Spring“ wieder mal aufzulegen. Weil Graeme Thomson sicher nicht nach dem ersten Kapitel alle guten Geister verlassen haben, kann ich schon jetzt, auf Seite 92 klar sagen, dass dieses Buch eine grosse Freude, und ein spanender Lesetrip sein wird, für die, die einige dieser Alben oder alle geliebt haben, aber auch für die, welche eine spannende Story lesen wollen über eine der ungewöhnlichsten Bandhistorien überhaupt, erzählt mit einer perfekten Balance aus Sachlichkeit, Empathie, und Flowfaktor 10. Die obigen Sätze finden sich auf der Rückseite des Buchcovers. Meine Story mit Talk Talk begann im Sommer 1989, als „Spirit Of Eden“ erschien. Da ahnte ich noch nicht, dass ich wenige Monate später in diversen deutschen Radiohäusern landen sollte. Meine vier meistgespielten Alben zwischen 1990 und 2026 waren mit hoher Wahrscheinlichkeit „Laughing Stock“ und „Mark Hollis“, neben „Music For Films“ und „Another Green World“! Sollte ich raten, würde „Possible Musics“ von Jon Hassell wohl auf Platz 5 gelandet sein, und Steve Tibbetts‘ „Big Map Idea“ auf Nummer 6. Man muss kein Meisterdetektiv sein, Ende September „the third season“ zu erwarten. Und die Stimme von Graeme Thomson. Ein Schotte aus Edinburgh.

4 Kommentare

  • flowworker

    Ich hatte vorhin ein längeres Gespräch mit einem sehr kopperativen Betreuer des NDR-Schallarchivs. Meine Sendung aus der ersten Hälfte der 1990er Jahre ist scheinbar verloren gegangen und nicht digitalisiert worden.

    Er suchte und suchte und fand all meine Sendungen zwischen 1996 und 1999. Aber das „Jazz-Laboratorium“ mit dem Titel „Talk Talk, oder: 50 Wege, das Zeitgefühl zu verlieren (Redaktion Michael Naura) ist wohl verschwunden. Es enthielt mir OTÖNE von Mark Hollis aus dem Londoner Inzerview zu „Laughing Stock“.

    Sollte irgend jemand eine alte Kassette dieser Sendung besitzen oder eine uralte Klanghorizonte-Sendung aus den frühen 1990er Jahren mit OTÖNEN von Mark Hollis, bitte melden: micha.engelbrecht@gmx.de

    Der Mann aus dem Schallarchiv sucht noch weiter, die alten Keller mit unzähligen Tonbändern existieren aber nicht mehr. Was nicht digitalisiert wurde, ist weg. Meine Interviewkassetten sind leider auch abhanden gekommen. Ich war nie ein guter Archivar.

    Leider durfte ich beim DLF keine Sendung über Talk Talk machen. Der damalige Rockredakteur fand die Musik von „Laughing Stock“ schrecklich.

    (m.e.)

  • Thomas

    Die Lektüre klingt spannend. Ich glaube, dass ich kein Album öfters gehört habe als Spirit of Eden. Viel Erfolg bei der Mark Hollis O-Ton Suche 💪 hast nicht auch etwas mit Paul Webb zu Talk Talk gemacht?

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