“Ritornare“

Es gab dieses Quintett schon einmal, vor vielen Jahren. Es dauert nurmehr bis zum 17. September bis zu ihrer Rückkehr (soviel zum Titel des Albums), dann erscheint ein hypermelodisches, tänzerisches, folkloristisch angehauchtes wie befeuertes Jazzalbum aus der Abteilung der Luftkünste, bei denen die Empfindungen nur so fliegen zwischen atlasweiss, sanddornorange, azurblau, sandkastenocker und korallenriffschimmernd. In die Schule ging die Band gewiss auch beim Bandeonisten Dino Saluzzi, aber die Quellen sind zahlreich, und wenn eine Maltechnik und eine Richtung der Malerei hier den Ton angeben, dann jene ausgelassene Zone zwischen Aquarellmalerei und Impressionismus, in der sich ein hypermelodisches Arsenal von Saxofonen, ein Kontrabass, eine zehnsaitige Gitarre, ein Bandoneon und allerlei Perkussion herumtreibt. Wie gesagt, alls fliegt und fliesst. Wehe, einer nennt dies „easy listening“ statt „deep easy listening“! „It is not a return to what once was, but the arrival at a place that had, perhaps, been waiting for them all along.“ m.e.
Ein Kommentar
flowworker
Eine erweiterte Fassung dieses Textes erscheint am Tag der Veröffentlichung, eine Woche vor meinen letzten Klanghorizonten, leicht zu merken😉…