“Emotional Phase Cancellation 1 & 2“

Von Daniel Lanois zu einer Manfred Eicher-Produktion. Es dauert noch bis zum 17. September, dann erscheint eines dieser hypermelodischen, tänzerischen, folkloristisch angehauchten wie befeuerten Jazzalben aus der Abteilung der Luftkünste, bei denen die Empfindungen nur so fliegen zwischen sanddornorange, azurblau, sandkastenbeige und korallenriffschimmernd. In die Schule ging das Quartett beim Bandeonisten Dino Saluzzi, und wenn eine Richtung der Malerei hier den Ton angibt, dann tatsächlich keine, oder, mhmm, jene ausgelassene Zone zwischen Wasserfarben und Impressionismus, in der sich ein hypermelodisches Arsenal von Saxofonen, ein Kontrabass, ein Bandoneon und allerlei Perkusssion rumtreibt – einmal mehr ein sanft berauschender Fall von „easy deep listening“! (me)

Ein Kommentar

  • flowworker

    If you want to know Daniel Lanois‘ favourite Saturday night record, scroll back a few days!

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