A blue radio hour with a twist

Special thanks to Tom Boon and his long living Eno Web, and to Lambchop‘s Kurt Wagner whose idea of „how to disappear completely“ inspired something quite unexpected within that radio hour.

3 Kommentare

  • Martina Weber

    Bin sehr gespannt auf das Unerwartete in dieser Sendung!

    „Taking the Michael“: hab ich noch nie gehört. Habe es recherchiert, es bedeutet, sich über jemanden lustig zu machen, auf eine freche, nicht bösartige Weise. Der Ton sei neckend. Perplexity gibt als Beispiel an: „He said he’d pay me back tomorrow – is he taking the Michael?“ Und übersetzt es mit: „Er sagt, er zahlt mir morgen zurück – macht er Witze?“. Was bedeutet dann die Überschrift auf der Brian Eno Website? Dass es eine Wendung gibt, die Michaels Namen enthält, ist an sich schon ziemlich witzig. Ich würde den Inhalt „Macht er Witze“ darauf beziehen, dass Michael nun seine wirklich letzte Radiosendung macht (very final episode), nachdem er, wie wir wissen und wie Brian Eno vielleicht auch weiß, seit jahren ankündigt, dass die letzte seiner Sendungen nah ist. Very british humor, indeed.

  • flowworker

    Schöne Ausflüge in die Idiomatik, oder wie sich das nennt. Tom Boon versprüht immer wieder mal allerfeinsten britischen Humor, in seinem EnoWeb, ich glaube auch nicht, dass er das kleine L in Taking vergessen hat:)

    36 Jahre , fast mein halbes Leben stromerte ich unendlich viele Nöchte durch die ziemlich verlassenen Gänge des Deutschlamdfunks, dessen Interieur mich immer wieder an Jacques Tati denken liess. Da will schon ein Abschied „genommen“ werden.

    P.S, Das „Unerwartete“ ist eher sublim, kein Kracher:)

  • Martina Weber

    Nochmal drüber nachgedacht denke ich inzwischen eher, dass Tom Boon das Idiom „Taking the Michael“ ironisch verwendet; ich glaube nicht an einen Zusammenhang mit der Bedeutung à la „is he kidding“, denn woher sollte er wissen, dass Michael seit Jahren seine letzte Sendung ankündigt? Die ironische Verwendung wäre noch mehr British humour!

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