Michael Engelbrechts beste TV Serien 2026
Ich empfinde das Argument, TV-Serien seien Zeiträuber, stets leicht erheiternd, es wird von Zeitgenossen ins Spiel gebracht, die Serien nicht viel abgewinnen können. Es entsteht bei sensiblen Gemütern dann leicht der Eindruck, sie könnten mit ihren endlos begrenzten Tagen verschwenderisch, fast Zeit totschlagend, umgehen, was natürlich völliger Blödsinn ist, wenn man eine grossartige Serie über eine, zwei oder mehr Staffeln geht, die uns völlig gefangennimmt, bereichert, das Bewusstsein tanzen lässt, uns emotional und andersweitig „mitnimmt“, unvergesslich ist, und dazu ein paar Horizonte öffnet. Im folgenden, launig gerankt, aber glauben Sie mir, ich finde sie alle so gleichermassen aussergewöhnlich mit minimalen Präferenzen hier und da. Keiner frage mich wie, aber ich hatte die Gelegenheit, alle Folgen der vierten Staffel des nordirischen Detektivdramas „Blue Lights“ zu erleben, sowie alle Folgen von Tony Schumacher’s „The Cage“!
1) Blue Lights (Staffel 4) (i like this series and some of the actors so much that i am an unreliable reviewer) // 2) American Hostage (much better in my opinion than the mixed and slightly positive reviews – top-notch Jon Hamm and Indianapolis 1977) // 3) The Cage (Staffel 1) (excellent plot, people drawn from life) // 4) Legends (a brilliant cast, true events, and „a big heart in spite of it all“) // 5) Small Prophets (surreal, human, and deep) // 6) Under Salt Marsh (the landscape, the story – and Kelly Reilly!) // 7) Last Seen (two dysfunctional families permanently falling apart) // 8) Maximum Pleasure Guaranteed („edge of the seat-overdose“) // 9) Sugar (Staffel 2) (for friends of film noir wth a twist) // 10) Dark Winds (Staffel 4) (clash of law and mythology)