Storytelling, healing with music, and my soon-to-be room for psychotherapy, bold decisions and surrender

Dieses Cover von Brian Enos „Discreet Music“: erst sieht man einfach nur etwas Schwarzes, dann erkennt man eine Großstadtarchitektur, von einem Schwarzfilter nah ans Unsichtbare gedrängt. Und so, wie man sich langsam auf die Klänge einschwingt, so gewöhnen sich die Augen auch erst allmählich an das Cover, an die Dinge, die sichtbar werden. Ein kleines Viereck macht sich frei von diesem Filter, und man erkennt dort eine Spur von warm strömendem Tageslicht.

Wir wussten es damals nicht, aber bei dieser Etude in Unendlichkeit konnte das Unbewusste üben, wie es ist, wenn Menschen kommen und gehen, kleine Lieben, große Lieben, flüchtige Freunde, gute Bekannte, vertraute Gesichter, kurz aufflackernde Moden, Frauen, die damals Hanne hiessen oder Verena oder Julia. „Discreet Music“ war der sanftese „Melancholie-Hammer“ meiner jungen Jahr. Und der späteren. Alles ist flüchtig, pure Glück. Wie bitte!? Eine Musik, die, wäre sie nicht so schwebend, auch  purer Abgrund sein  könnte, musique noir. Das haben wir schon geklärt.

„Der Inhalt einer Sanduhr in ein Tuch geschüttet. Du kannst die Zeit tragen, wohin du magst. Ihr gebrochenes Herz, wenn die gesammelten Stunden in der Tasche vergessen werden. Die Überlebenden sind sorglos. Manchmal spüren sie ein Staubkorn, das im Auge reibt. Zaghafte Vergänglichkeit.“ (Karl Krolow) 

People  come and go / And  forget to close the door / And leave their stains and cigarette butts / Trampled on the floor / And when they do, remember me, remember me“ (Brian Eno)

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