„May it live up to my imagination!“



Wenn mir jemand von diesem Archivfund erzählt hätte, hätte ich mit Verwunderung und leichten Zweifeln reagiert. Ein spannendes weiteres Kapitel aus der Reihe imaginärer Alben? Aber am 6. November ist es soweit. Wenn ich es schon so spannend mache: ich werde es besprechen, und die Nikolauslisten könnten etwas anders aussehen. Die Erstveröffentlichung eines Konzerts aus dem Jahre 1977. Freunde dieser Musik müssen sich nur das Cover ansehen, um der Sache auf die Spur zu kommen. Morgen erinnere ich an ein Album, das in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen erlebt und nie den „Klassikerstatus“ erreicht hat, den es in meinen Ohren verdient hat. Es hat ein nicht minder betörendes Cover – und transportiert meine damalige, stark autobiographisch gefärbte Vorstellung in den Spätsommer 2026. In jenem September 2016 stellte Jan Reetze „Goodbye To Language“ von Daniel Lanois vor.

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