Music for Late Summer Evenings

„Keine Jahreszeit regt so sehr zum rituellen Musikhören an wie der Spätsommer. Während die Tage in einem Hitzeschleier versinken und die Abende noch ein wenig länger andauern, offenbaren alte Platten unerwartete Facetten und hören sich an, als wären sie für solche „dog days“ wie geschaffen.“

3 Kommentare

  • flowworker

    Mein Lieblingsmusikblog Aquarium Drunkard fragt nun zum dritten Mal nach den perfekten „dog day“ albums. Siehe unten. Ich entdeckte dabei alte Bekannte, Vergessenes und völlig Unbekanntes.

    Feels like the dog days of summer came early this year. As soon as the mild embarrassment at the nation’s slapdash 250th anniversary celebration began to dissipate, and not long after it became clear that the Spain-Argentina World Cup final wasn’t going to be a fraction as thrilling as the previous day’s bonkers third place match between England and France, the malaise started to set in. A frenetic June and early July absolutely studded with shared spectacles and public celebrations drew to a close, and the deadening background hum of climate emergency, public health crisis and forever war became once again impossible to tune out. That’s not to say we haven’t been trying.

    For the last couple of years, we’ve been asking the internal AD writing staff how they are soundtracking the sultry weeks of late July and early August and why. Tracks or albums, old or new, any country, any genre, as long as it feels like summer. What comes back is always a little revelation, as folks root out old memories, confess to guilty pleasures, tumble down weird musical rabbit holes, and boast of new discoveries. Everyone’s summer sounds different, but ours is bursting with loser folk, power pop AM gold, faded electronica, meticulous twee, East LA boogaloo, sleek retro synth jams, smart-alecky alt-country, Manchester art rock, some rust belt jazz fusion and so much more. Think of it as the heads’ version of a ‘What I did on my summer vacation’ report, except we did it as group project. And turned it in early. | b sirota

  • flowworker

    Vor Tagen stellte uns Lajla zwei Musiker vor, die mir nie begegnet sind, es gibt stets etwas zu entdecken, und manche Entdeckungen werden zu kleinen Offenbarungen.

    Zu meinen beiden absoluten Spätsommeralben, die ich in dem 1990ern auch ausgiebug in den frühen Jahren der Klanghorizonte vorstellte, gehören (frei assoziiert) die Alben von beiden Alben von Gong und Ikue Mori / Robert Quine / Marc Ducret, deren Cover ich gepistet habe. Bei dem letztgenannten Trio denkt man kaum daran, dass sie dermassen spacige Sundowner Musik anzetteln können.

    Und witzigerweise haben die Jungs von AD sie auch gerade vorgestellt.

    Meine dritte Late Summer Platte wäre wohl Yellow River von den Neville Brothers oder ein Klassike des japanischen City Pop, den WeWantSounds gerne mal neu ausgräbt.

    Alles höngt mit allem zusammen, naja, zumindest auf diesem Blog😉🥁

    m.e.

  • flowworker

    Und das ist die late summer music von J. kelly:

    Alex Dupree hat ein scharfes Auge für Absurditäten à la Michael Hurley, eine Stimme, die vor Gefühl wie bei Willie Nelson bebt, und ein gut gefülltes Adressbuch. Für dieses dritte Album in voller Länge hat der Songwriter aus Austin eine talentierte Crew zusammengetrommelt, mit Gastauftritten der Gitarristen Max Knouse und Eamon Fogarty sowie wunderschönen Streichereinlagen von Laraine Kaizer-Viazovstev und Jolie Holland. Die Titel reichen von bodenständigen Streifzügen wie „Stevie’s Fever“ bis hin zu dröhnenden Mysterien wie der traumartigen Entstehungsgeschichte „Zodiac“. Der beste und am meisten an Hurley erinnernde Titel, „You’re a Dog, Don’t Talk to Me“, schafft einen Ausgleich zwischen dem Alltäglichen und dem Tiefgründigen. Ein prophetischer Hund, der Offenbarungen verkündet – ein trippiger magischer Realismus, der sich in den Alternative-Country einschleicht. Die witzigste Zeile kommt jedoch, wenn Dupree die Dinge wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt und das Tier zum Schweigen bringt, indem er sagt: „Nein, nein, du bist ein Hund, rede nicht mit mir.“ Beeindruckende Schönheit und ein paar Lacher – was will man mehr? | j kelly

    https://m.youtube.com/watch?v=y7oVZwhGA5A&pp=0gcJCWgCo7VqN5tD&ra=m

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