• Glücksmomente mit Musik – Shortcuts

    Er fuhr den hellbeigen VW Bully auf den nächtlich dunklen Parkplatz vom A & W Restaurant an der Autobahn nach Ramstein. Er lehnte an der weit geöffneten Vordertür und hielt sie zart umschlungen. Aus dem Speaker im Inneren des Fahrzeugs hörten sie zusammen Stary, Stary night.

    Sie saß auf einem Felsvorsprung am Hafen von Vancouver und wartete auf die Fähre nach Victoria Island. Unten an der Pier stand die junge Frau in einem übergrossen schwarzen Wollpullover. Ihre Gitarre stützte sie mit dem Knie. Sie sang Both Sides Now, better than Joni. Tränenglück bei der Betrachterin.

    Sie schlichen sich auf Zehenspitzen ins Kinderzimmer. Sie wussten, dass ihr Vater sie durch das Schlüsselloch beobachten würde. Im halbdunklen Raum saßen sie sich gegenüber und versuchten sich an ersten Küssen. Dazu lief immer wieder auf dem kleinen Plattenteller : Nights in White satins.

    Wir schliefen gerne in den Dünen von Sylt, geschützt in den Mulden, umgeben von Schafen . Der starke Wind lärmte, wir sangen dagegen an: Sad eyed Lady of the lowlands und kurz vorm Einschlafen brüllten wir: I want you, I want you, I want you so bad, honey I want you.

    Er stand in seinen weißen Provoklamotten auf der Ufermauer der Seine und blickte hinüber zur Nôtre Dame. Sein Gepäck hatte er im Chat Noir abgestellt. Plötzlich schrie the Pretty Thing aus Amsterdam: we build House und anschließend leiser: You might be the loniest person in the world.

    Sie hatten sich in Nizza am Flughafen bitter gestritten.In Antibes trennten sie sich für immer. Sie lief weinend hinüber nach Juan les Pins, um sich frei zu schwimmen. Sie ging zu den Boulespielern und sah ihnen traurig zu..Auf einmal schlich sich ein Trostlied in ihr Gehirn.Sie summte leise mit: The sun is surely sinking down…so close your eyes… I can sing this song, and you can sing this song, when I’m gone..

    Wie klein wir uns fühlten, als wir 1978 auf der Seite von Bob Dylan wähnten, als er hinüber deutete auf die Stelle, wo Hitler einst gesprochen hatte Ich weiss nicht mehr, ob er Masters of war sang, ich weiß aber ganz genau, wie er zusammen mit Clapton Layla sang und ich übermütig mitgrölte und in den Armen eines GI landete.Ich schrie: my Name ist Layla.Er fing an zu weinen und sagte: I wish I would know the name of the man, who my kids now call Daddy.

    Sie warteten auf den Zug von Messina nach Palermo.Weil wieder einmal Bahnstreik war, ging sie zur Post, um nachzusehen, ob ihre Mutter ihnen 200 DM geschickt hätte. Als sie mit einer Tüte voller frittellas zurück kam, schrien sie die anderen an: wo warst du, gerade ist der Zug nach Palermo abgefahren. Nur einer stand ruhig am Gleis und sang mit seiner schõnen Stimme: good morning little schoolgirl, can I come home with you?

    Das Pärchen in der Drogentherapie nervte alle. Jeden Tag schliefen sie zusammen. Es war aber nicht das Gestöhne das nervte, sondern der Song Black Jack Davy sing it to the green green tree, den die beiden jedesmal danach laufen ließen.

    Als Studentin ging sie manchmal in den Knast, um mit Gefangenen zu sprechen Einmal flüsterte ein Kleinkrimineller:“ siehst du den gegelten Typ in den dem rotkarierten Wollhemd, das ist ein Kindesmörder. Er hat das Bett neben mir, ich kann nicht schlafen, ich habe Angst vor ihm.“ Sie schaute hinüber, der Mann lächelte sie an. Ihre Augen suchten reflexartig den Wärter. Dieser nickte ihr freundlich zu. Ach wäre sie stark wie Joan Baez, sie würde mit ihrer Schwester Viva mi patria Bolivia singen.

    Lajla Nizinski

  • Nitai Hershkovits im Musikbunker, Aachen

    Nitai fand es beinah surreal, innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal in dieser Stadt, und am gleichen Ort, aufzutreten, erst mit dem Oded Tzur Quartett, und nun solo. Den Auftritt eines Zauberers am Piano magisch zu nennen, ist wenig hilfreich, und jede Beschreibung entzieht sich ohnehin dem Erleben, bricht es herunter auf elaborierte Sprache, oder handelsübliche Floskeln. Es bleibt „storytelling“ – oder Poesie. Und als Geschichtenerzähler entpuppte sich der ungemein sympathische Wahl-New Yorker allemal, wenn er zwischen den Improvisationen und taufrischen Versionen alter Stoffe interessante Einblicke gab, in die Grenzbereiche von Klassik und Jazz, in die Lektionen seiner Lehrerin Susan, in Manfred Eichers Produktion, in alte und neue Stücke, und en passant Duke Ellington, einen brasilianischen Vorgänger von Tom Jobim oder Ennio Morricone ins Spiel brachte. Sowie eine gewisse Molly Drake, die Mutter von Nick Drake, und jene eine betörende Schallplatte von ihr, aus der er den Song „Dream Your Dreams“ spielte. Was bei diesem Pianisten unmittelbar auffällt, ist sein besonderes „feeling“ für Klänge, ob in wirbelnden Tempi oder nah der Stille. Er lässt alle Taschenspielertricks aussen vor. Und schon bin ich wieder nah daran, wohlüberlegten Worten in die Falle zu gehen. Lieber tappe ich im Dunkeln, schliesse die Augen, und bleibe vorzugsweise sprachlos.

    HIER seine Homepage! Übrigens, am 30. November tritt das Darius Jones Trio im Musikbunker auf.

  • Die Sprache der Schrift

    Amo la poesia y el dibujo
    y
    tenerte a mi lado
    es
    un lujo

    Guten Tag Freunde der Poesie,

    Seit 5 Jahren fahre ich mit dem Bus über die schöne Insel El Hierro. An einer Haltestelle hatte ich den Zarathustra Effekt: mir kam die Idee, an diesem Ort, wo Menschen warten, also Zeit haben, Plakate aufzuhängen, mit der Einladung, kleine Gedichte darauf zu schreiben.

    Die meisten Fahrgäste sind mit ihrem Handy beschäftigt, ich wollte die eindimensionale Kommunikation mit dieser Aktion erweitern. Ich dachte, dass das Schreiben auf die Plakate einen kreativen Moment insichbirgt, der die Menschen möglicherweise zum Austauschen über die Gedichte bringt.Ich wollte mit diesem Projekt mehr über die Einheimischen herausfinden und war gespannt, wie sie auf meine Plakate reagieren würden.Die Aktion war auf drei Monate angelegt. Ich hing die Plakate an sieben Bushaltestellen auf, verteilt über die ganze Insel. Nach einer gewissen Anlaufzeit von zwei Wochen schrieben die ersten Fahrgäste kleine Texte auf die Plakate.Wenn sie voll waren, hing ich neue leere Plakate auf.

    Nach drei Monaten hatte ich 75 Gedichte gesammelt, von denen 63 gelungen waren.Die Plakate wurden auch dazu benutzt, Telefonnummern hinzuschreiben, also quasi als Partnersuche.Auch kleine Zeichnungen wurden geliefert, mehrmals fand ich lippenstiftrote Küsse vor. Einige zitierten Cervantes und andere bekannte spanische Dichter. Alle Texte wurden auf Spanisch verfasst und fast alle waren anonym.

    Was sagen nun diese Gedichte des kleinen Projektes über die Insulaner aus?

    Zunächst möchte ich meinen Dank aussprechen für das grosse Interesse an dieser Aktion..Nach einem etwas zögerlichen Anfang lief es gut, ohne weitere Vorfälle. Wenn Obszönes auf den Plakaten stand, wurden sie von Unbekannten entfernt.Nur zweimal wurden neue Plakate abgerissen. Ich könnte beobachten, wie Wartende die Gedichte fotografierten, einmal stand eine Lehrerin vor der Plakatwand und las die Texte ihren Schülern vor. Wenn ich Fahrgäste fragte, lieben sie die Poesie, strahlten sie und erzählten, dass Zuhause viel Poemas gelesen werden. Das hat mich überrascht und gefreut.

    Die Inhalte der Gedichte gehen vorwiegend über ihre schöne Insel, das Meer, die Vulkane der Sternenhimmel. Es gibt sehr schöne Liebesgedichte, einfach aber tief. Die Frauen problematisieren die Liebe,sie wollen sich nicht unterordnen, lieber nicht in einer Beziehung leben und dafür das Alleinsein akzeptieren. Humor und Erotik finden raren Ausdruck in den Gedichten. Es gibt einige Verse mit Kreuzreim, und einige Texte haben Schreibfehler überhaupt, freute mich, dass Gedichte mit der Hand auf das Papier geschrieben wurden. Ich ließ die Orthografie nicht verbessern.

    Ich wünsche mit den BUSSTOP POEMAS viel Freude beim Lesen.

    Soweit mein Vorwort in dem kleinen Gedichtband.

    Jetzt wisst Ihr, dass ich eine Weile fremd unterwegs war, nun bin ich back on flowy.

    Lajla Nizinski

  • a flowflow riddle no. 68

    Look at the covers below the grand On Land picture. Name the titles and artists names of all five albums posted there. Go into Sherlock mode, and be advised, it is more diffcult than you might think on first sight. One more time: the exact (!) titles are necessary! Here’s a devil in the details. The first one who sends me the rights answers will get one vinyl album from the big decade spanning boxset by Bruce Springsteen, or, in case you prefer cds, three fantastic ECM cds as a surprise package!

    Der Fünfte lag richtig. Die vier anderen verwechselten DUME mit ZUMA.

  • Neues vom Aua-aua-Chinesen

    Vor ein paar Jahren gab es mal einen Streit auf Manafonistas. Es ging um Peter Handkes Buch „Der Chinese des Schmerzes“. Im verwegenen Sound der Neuen Deutschen Unwegsamkeit (NDU) erzählt der Pedda von einem Altphilologen namens Andreas Loser aus der Steiermark. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade mit Büchern aus dem Barock beschäftigt. Damals waren die Buchtitel echte Bandwürmer, die über das ganze Cover kriechen konnten. Und da die Mandarinsaison, wie ihr hoffentlich alle wisst, am nächsten Samstag zu Ende geht, habe ich den Handke noch schnell zu vier barocken Alternativtiteln überredet, in denen nun endlich auch leidende Chinesen zu Wort kommen.

    Der Morgen, an dem Hu Schi Fung aus Nanking bei einer unfreiwilligen Handke-Lektüre seine legendäre Schmerzunempfindlichkeit verlor, laut schreiend zum Doc lief, sich ein Rezept für Oxis abgriff und daher erst am nächsten Tag Andreas Losers Laubblasgerät reparieren konnte.

    Der Nachmittag, an dem die Frau aus Schanghai unvermutet auf dem von Loser frequentierten Marktplatz im Steirischen auftauchte, einen schmerzensreichen Rosenkranz auf Mandarin betete, und, in der nicht unberechtigten Hoffnung auf einen Obolus der frommen Marktgänger, genügend Reiskörner in einem Topf zu ihren Füßen sammeln konnte, um sie abends in ein Säckchen zu füllen, es am nächsten Tag mit nach Schanghai zu nehmen und aus dem fünften Stock einer Pfeffermühlenruine auf den Sozialschädling (steirisch: ArbeitsLoser) und Konkurrenten um den Bettelplatz fallen zu lassen, was dem Opfer, das sich gerade darauf konzentrierte, seine Erfolg verheißende Anflehmimik aufzusetzen, unverzüglich den Halswirbel brach, schmerzfrei wohlgemerkt, so dass dieser Sermon hier, streng genommen, gar nicht als Kandidat für einen Buchtitel über einen Aua-aua-Chinesen taugt – siehe auch meine Dissertation: Jokes with an inherent potential for self-destruction that ruins the punch line.

    Der Abend, an dem der von sieben Speeren durchbohrte Mandarin in Losers Stammlokal aufkreuzte, drei Andreas-Hofer-Kreuzer auf die Theke hinzählte, in Ermangelung von Reisschnaps ein Fläschchen Rübenfusel (150 ml) zum Desinfizieren der Wunden verlangte und sterbend hauchte: Rest ist Trinkgeld.

    Die Nacht, in der ein Maschinenbaustudent aus Beijing mit dem Sonnigengemütskoeffizienten von minus 3,5 unerkannt durch Losers Dorf schlich und sich mangels Nachtsichtgerät an Dornbüschen und scharfkantigen Bauzaunelementen böse blutende Schürfwunden zuzog, um am nächsten Tag, pünktlich zur Öffnung von Losers weltberühmten Laubblasgeräteladen endlich mal einen chinesischen Schmerzensmann mimen und auf Losers Frage nach seinem Wohlbefinden in einem herzzerreißenden Konglomerat aus Mandarin und Steirisch seufzen zu dürfen: Muss ja.

    Hubert Mania

  • Through This Fire Across From Peter Balkan (full cassette playback)

    John Darnielle’s penchant for a concept album has already produced the likes of Beat the Champ (about wrestling), Bleed Out (action movies) and Goths (alternative music in his teens). Now, the 23rd Mountain Goats album tackles – but of course – the story of a small crew shipwrecked on a desert island in which the surviving members, including titular captain Peter Balkan, are plagued by “diminishing resources and apocalyptic visions”.

    „At this moment in time it is my No. 12 of my favourite albums in 2025.. And it‘s a grower.“ (m.e.)


    Nachdem ihm der Titel im Traum eingefallen war, hat Darnielle sich ganz schön ins Zeug gelegt, um all das zum Leben zu erwecken. Die Instrumentierung umfasst Klavier, Holzblasinstrumente, Streicher, Blechblasinstrumente und Harfe, und die Band bedient sich einer Palette von Genres, darunter Elektronik, symphonische Balladen, Prog und Powerpop. Das Ergebnis ähnelt ein wenig dem Soundtrack zu einem imaginären Musical, da die Songs einen narrativen Bogen spannen – ein Eindruck, der durch die Mitwirkung von Lin-Manuel Miranda als Backgroundsänger noch verstärkt wird.

    Die Crew sticht fröhlich in See in dem schönen „Fishing Boat“ („frei wie die Brandung“) und stößt in „Cold at Night“ („am dritten Tag sagtest du, du fühlst dich krank“) auf Probleme. Darnielle ruft trotzig „Niemand hier wird allein sterben“ in dem hämmernden „Dawn of Revelation“ und schreibt in „Broken to Begin With“ gewissermaßen ihr Epitaph.

    Dennoch ist dies kein düsteres Album. Es ist aufwendig produziert, voller Galgenhumor und – wie so viele von Darnielles besten Werken – offenbart es unter der Oberfläche tiefere Bedeutungsebenen über Menschlichkeit, Zusammengehörigkeit und die kostbaren Freuden des Lebens.

    Dave Simpson, The Guardian

  • breaking news


    Es kann sich nur um Stunden, Tage, Wochen handeln, dann wird, mit der uneingeschränkten Empfehlung von Olaf und mir, Bernhard Scherber den Kreis der Flussarbeiter erweitern. Da nun Herr Westfeld mit an Bord war, und bei Konzerten der Necks (Foto) sowieso viele mit unseren „Wellenlängen“ rumlaufen, war das ratzfatz eine ganz klare Sache: vier Augen sehen mehr als zwei, und allein schon ein Mitschnitt unseres small talks im Musikbunker hätte den Stoff geliefert für ein Dutzend Kurzgeschichten. Und Sympathie ist mehr als ein „weicher Faktor“!

  • “Aftermath“ & „Rubber Soul“ – ein Hoch auf Norman Maslov

    Norman M. ist nahezu der einige „Talking Head“, dessen Videos ich mir sehr gerne und regelmässig ansehe. Ich prüfe kurz, ob mich das Thema interssiert, and then I let it flow. Letzte Woche entdeckte ich durch ihn eine alte Scheibe von Tim Buckley, „Greetings From L.A.“ aus dem Jahre 1972. Olaf und ich hörten neulich in meiner Höhle eine Schallplattenseite von Tims „Happy Sad“ und wir waren unisono verzaubert. Norman hat eine ruhige sehr angenehme Art zu erzählen, verbindet klug Musikhistorie und Privates, ohne jede Art von Aufgesetztsein.

    Ich bin gespannt, was er zu den beiden Alben der Beatles und Stones erzählt, und poste sein Video, ohne es zuvor angesehen zu haben, I trust this guy! Je älter man wird, desto mehr bleibt man bei den Platte, oder kehrt zu ihnen zurück, die nicht aufhören, uns an andere Orte zu transportieren. Als Teenager war „Aftemath“ eine meiner ersten Platte. Der Musikkriiker in mir war schon damals schon hellwach:) – ich liebte etliche Songs, einige fand ich leider etwas mau. Mit 10, 111 oder so, Rubber Soul ist grossartig, „bis auf wenige Songs“ – hören wir, was Mazzy dazu erzählt! Ich hoffe er sieht das anders, dann sind wir im Gespräch:)… (m.e.)

  • “Around You Is A Forest“


    Thomas Morgan’ debut album, Around You Is a Forest (Loveland Music), reveals a dimension of Morgan’s artistry long hidden from public view: his lifelong engagement with computers, programming, and hacker culture. The record is built around WOODS, a virtual string instrument Morgan designed in SuperCollider, an open-source software environment for real-time audio synthesis and algorithmic composition. WOODS evokes the sound of plucked and struck string instruments — West African lute-harps, Asian zithers, the Hungarian cimbalom, marimbas — while operating according to generative code that Morgan shaped into a living, evolving instrument.

    Jeder Titel ist ein Duett zwischen WOODS und Dan Weiss (Tabla), Craig Taborn (Keyboards, Feldaufnahmen), Gerald Cleaver (Schlagzeug), Henry Threadgill (Flöten), Ambrose Akinmusire (Trompete), Bill Frisell (Gitarren), Immanuel Wilkins (Altsaxophon) und Gary Snyder (Gesang). Morgans erste Erfahrungen mit dem Programmieren machte er bereits in seiner Kindheit in Hayward, Kalifornien. Sein Vater, ein Professor für Informatik, machte ihn mit Spielen wie „Where in the World Is Carmen Sandiego?“ und „Myst“ bekannt – und brachte ihm dann bei, wie man hinter die Kulissen schaut. „Als ich ihn fragte, zeigte er mir, wie man eine SimCity-Datei in Hexadezimalcode bearbeitet, um die Stadtkasse aufzubessern“, erinnert sich Morgan. „Zu verstehen, wie die Dinge tatsächlich funktionierten, eröffnete mir eine ganz neue Welt.“

  • „Reisenahrung“

    Spätestens, als ich damals „Safe Journey“ (1984) kaufte, war meine Verbindung zur Musik von Steve Tibbetts besiegelt. Als ich heute in aller Frühe zu jenem Flughafen fuhr, der Brian Eno auf die Idee seiner auf andere Art unerschöpflichen „Music For Airports“ (1978) brachte, hörte ich nach längerer Zeit mal wieder „Safe Journey“ , und die Musik klang so frisch und unverbraucht wie einst. (m.e.)