Der Unfall und der Beisser

1 – Der Unfall

Klassiker: in den letzten Tagen bin ich bei Scheisswetter quer und kreuz durch NRW gedüst, und als ich in Aachen zurück war und die liebenswerte Gertrud, 93, zum Bridge fuhr, schrammte ich beim Rückwärtsfahren auf dem Parkplatz der Sparkasse Aachen einen Mitsubishi, ganz leicht, geringes Anfahrttempo nach einem halben Meter. Wenn der Kollege da stand, und nicht auch gleichzeitig rückwärts aus seiner Parklücke gefahren ist, bin ich wohl schuld. Der Holländer meldete sich abends, ja, da habe sich bei seiner Karosserie wohl was verschoben. Vorher war er bei der Polizei, weil er befürchtete, ich könnte ihn wegen Unfallflucht anzeigen – wir hatten vor Ort keinen grossen Wind gemacht und das „unter Gentlemen“ klären wollen. Mhmm.

Der Ton seinerseits wurde kurzfristig etwas unfreundlich, ich blieb gelassen und sagte ihm, die Sache sei ja klar, falls er nicht glechzeitig rückwärts angefahren sei. Zeugen gibt es hier wohl nicht. Heute in aller früh rief ich bei der HUK Coburg an, die Daten waren schnell aufgenommen, und ich bekam für den älteren Herrn aus den Niederlanden, noch deutlich älter als der ältere Herr, der diese Zeilen schreibt, eine Schadensnummer, mit der er sich bei der HUK melden solle. So einen banalen Unfall verbuche ich unter „dumm gelaufen“. Und natürlich ist so eine Story nicht wirklich erzählenswert. Oder doch?! Es kommt aber noch was, in Kürze, eine Art Fortsetzung, und, ein paar Gedanken, die überraschenderweise zu den Kernideen dieses Blogs zählen, und da kommt diese unsägliche banale Unfallepisode noch zu ihrem Recht.

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