“The Beacons“

„Wenn Sie die Gelegenheit haben, in die Beacons zu reisen (die vor kurzem in den walisischen Bannau Brycheiniog National Park umbenannt wurden), sollten Sie sie nutzen, denn es ist eine spektakuläre Region, die während der letzten Eiszeit durch schiere Kraft in dramatische Formen gemeißelt wurde. Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, keine Sorge: Vic Mars und Clay Pipe haben es uns, auf ihre Weise, ermöglicht. Wie man es von einer Clay Pipe-Veröffentlichung erwarten würde, stammt die Grafik von Frances Castle und ist äußerst stimmungsvoll. Diejenigen, die mit dem Sound von Vic Mars vertraut sind, werden sich wie zu Hause fühlen: Die Retro-Instrumentierung hat eine wissende Naivität, die an seine fröhlichen Curriculum for Schools and Colleges-Alben erinnert (wenn Sie wie ich ein Fan sind, werden Sie vielleicht erschrocken feststellen, dass diese 2012 und ’13 erschienen sind – vor einem Jahrzehnt!) Das soll aber nicht heißen, dass sich sein Sound nicht weiterentwickelt: Hier ist der Moog besonders präsent und sorgt für Momente echter Dunkelheit.“ (Garth Brook)


Es begann alles damit, dass ich auf Clay Pipe Music aufmerksam wurde, dank einer Kurzkritik jenes Albums in „Electronic Sound“, das ich am 27. März in den Klanghorizonten vorstellen werde, „Ash Grey And The Gull Glides On“, von Tommy Perman und Andrew Wasylyk. Danach entdeckte ich ein Soloalbum von Andrew, und kurz darauf „Stagdale“, Frances Castles dreiteilige „graphic story“ – und nun zwei soeben neu aufgelegte Werke von Vic Mars und Cate Brooks. Auf Cate komme ich demnächst zu sprechen, momentan läuft „The Beacons“ meinen Cd-Player heiss. Ein Absatz aus der obigen Besprechung aus „A Closer Listen“ mag als Eimstimmung genügen, sich einmal in den „Beacons“ zu verlieren! Natürlich hört man diesem Album die Historie elektronischer Software an, vom alten Onkel Moog bis sonstwohin, aber wie hier folkloristische Elemente in elektronische Sphären gewandelt werden, ist auf abenteuerliche Weise „reizend“. Ganz zu schweigen von der Liebe zum Detail, sowie den verspielt wie gekonnt verschwimmenden Grenzen zwischen dem Nostalgischen, dem Sehnsüchtigen, und dem Unheimlichen! (m.e.)

Ein Kommentar

  • Michael Engelbrecht

    It all started when I became aware of Clay Pipe Music, thanks to a short review of the album in “Electronic Sound” that I will be presenting in the Klanghorizonten on March 27th, “Ash Grey And The Gull Glides On”, by Tommy Perman and Andrew Wasylyk.

    After that I discovered a solo album by Andrew, and shortly afterwards “Stagdale”, Frances Castle’s three-part “graphic story” – and now two recently reissued works by Vic Mars and Cate Brooks. I’ll be talking about Cate soon, at the moment “The Beacons” is playing hot on my CD player. A paragraph from the above review from “A Closer Listen” may be enough to get you in the mood to lose yourself in “The Beacons”!

    Of course you can hear the history of electronic software in this album, from old Uncle Moog to anywhere else, but the way in which folkloristic elements are transformed into electronic spheres is adventurously “charming”. Not to mention the attention to detail and the playful and skillful blurring of boundaries between the nostalgic, the yearning and the sinister! (m.e.)

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