monthly revelations, april, and the long afterglow of the 1960‘s and the 1970‘s


Im Mai kommt ein neuer „flowie“ in die Runde, das nur nebenbei.

Iron and Wine hätte auch das Album des Monats werden können. Die gelassene Zuversicht von Sam Beams Profi-Team erinnert an die Blütezeit von Laurel Canyon, ohne dabei irgendwelche Hippie-Geister heraufzubeschwören… oder, besser, im Original:

„The mellow assurance of Beam’s team of professionals suggests the heyday of Laurel Canyon without quite conjuring any hippie ghosts. His touch remains too subtle and tasteful to succumb to the temptations of revivalism, yet there’s a distinctly welcoming and wistful breeze wafting through the record, blowing the stark “Paper and Stone” right into the sunlight. It’s a trick he repeats over and over throughout Hen’s Teeth, letting the idiosyncrasies of his songs be transformed, even erased, by the interplay of his supporting musicians. Maybe he’s lost the spartan immediacy of his earliest records, but he’s gained a sense of camaraderie that makes his music feel nourishing.“

Ein trefflicher letzter Absatz einer Besprechung des jüngsten Iron and Wine – Albums. Eine kleine Hommage an den sowas von unabhängigen Musikblog Aquarium Drunkard, für den man ein kleines Entgelt entrichten muss pro Monat, aber selbst Musikfüchse wie du und ich finden dort manch Aufregend-Altes und Aufregend-Neues!

Eine kleine Hommage für Aquarium Drunkard also, dass unser Griff ins Archiv und die Entdeckung eines tollen neuen Albums, neben einem langen launigen Interview mit Sam Beam, durchweg von drei „Aquarianern“ stammt. Die Abteilungen für Film und Serie und Prosa schweifen weit zurück in ein altes Europa, über das Robert Wyatt das schönste aller Lieder gesungen hat, das mit Miles und Juliette in Paris. In der Abteilung Radio bleibt es bei meinen Zeitreisen durch die ECM-Jahre von Steve Tibbetts und und zwei meiner alten Sendungen über Ralph Towner und John Abercrombie. Tempus fugit. (m.e)

Ein Kommentar

  • flowworker

    Wow. Das ist der erste Text, den ich auf der winzigen Tastatur eines iPhones geschrieben habe in einem Strandkorb …

    …. ich habe jetzt einen discman in meiner Tasche und laufe am Strand von Langeoog herum ….

    Wie heißt es doch in einer andern Kritik des Iron and Wine Albums … ich zitiere und übersetze …

    „Die 70er-Jahre-Stimmung ist nach wie vor präsent, allerdings in einer gedämpften, „after hours“ Art und Weise. Es ist keine rührselige Stimmung, aber sie lässt emotionale Ambivalenz zu. „In Your Ocean“ ist ein stürmischer Gitarren-Riff mit einem Unterton von karger Einsamkeit.“

    Fucking beautiful record!

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