„The art of Meredith Monk“

DER LINK:
MEREDITH MONK: DOLMEN MUSIC (INGO J BIERMANN)
DER TEXT:
Vor ein paar Jahren besuchte ich Meredith Monk in ihrem Studio in Manhattan, in Tribeca oder Soho oder wie das Viertel mittlerweile heißt… Meredith lebt und arbeitet seit den 1970ern in diesem Loft, während sich die Stadt drumherum grundlegend verändert hat.
Sie zeigte sich hinterher sehr positiv über den kurzen Dokumentarfilm, den ich über ihre langjährige Zusammenarbeit mit ECM und Manfred Eicher gemacht habe, gab auch Input für die genaue Musikauswahl, schickte mir etliche Videos und Bühnenaufzeichnungen, und wir sprachen darüber, dass ich vielleicht demnächst noch ein Video zu ihrem anstehenden Album „Cellular Songs“ machen könnte. Leider wurde aus verschiedenen Gründen daraus nichts.
Vor zwei Jahren wurde Meredith mit einer großen retrospektiven Ausstellung um Haus der Kunst in München geehrt, musste aber aufgrund einer Erkrankung am Eröffnungstag im Hotel bleiben. Letztes Jahr erschien der sehr sehenswerte abendfüllende Dokumentarfilm „Monk in Pieces“ auf der Berlinale. Leider kam die Protagonistin selbst nicht zum Festival. Nun, am 18. März, wird sie mit dem Großen Kunstpreis Berlin der Akademie der Künste geehrt, und drei Tage später gibt es die Gelegenheit, sie im Haus der Berliner Festspiele im Konzert zu erleben. Beide Veranstaltungen sind nur zehn Minuten von meiner Wohnung entfernt, und ich habe mich direkt um den Kauf von Tickets gekümmert.
Ingo J. Bierman
DAS AKTUELLE ALBUM:
