The New Yorker At 100

Der „New Yorker“ ist 100 Jahre alt. Es ist schon verblüffend, wie stark sich dieses Magazin über die Jahre treu geblieben ist: Sei es das stets gezeichnete oder gemalte Coverbild, seien es die legendären seitenlangen Bleiwüsten, in denen man sich dann aber doch festliest, seien es die manchmal tatsächlich lustigen Karikaturen oder die seitenbegleitenden Vignetten, oder sei es auch die speziell für den „New Yorker“ entworfene Typografie und der hauseigene Styleguide, der einige Eigenarten des Blattes in Sachen Orthografie und Zeichensetzung vorgibt.

Jedes Jahr, wenn die Rechnung kommt, denken wir daran, das Ding endlich abzubestellen, aber wir haben uns doch nie dazu entschließen können. Auf Netflix gibt es eine 97-minütige Dokumentation (Trailer), die gerade mal wieder klarmacht, warum man den „New Yorker“ letzten Endes doch weiterlesen möchte. Ein Trip durch die Jahrzehnte und die Redaktionsräume. (Die Doku müsste auch im deutschen Netflix zu sehen sein.)

2 Kommentare

  • Lajla

    Jan, das verstehe ich gut, dass es schwerfällt, den New Yorker abzubestellen. Ich hatte ihn jahrelang ins Haus bekommen und dann nicht mehr wegen meiner hohen Mobilität. Die spektakulären Covers hingen an meinen Wänden, Martina schenkte ich mal die berühmte Powerfrau Ausgabe.
    Ich werde mir die neue Ausgabe mit auf die Insel nehmen. Gut, dass du mich auf die Idee gebracht hast.

    Allen Flowys an dieser Stelle ein gutes New Year 🍀🌈

  • Jan Reetze

    Ich weiß gar nicht, ob man den New Yorker überhaupt noch am Kiosk bekommt, außer vielleicht am Flughafen. Mir scheint, dass das Blatt heute wohl weitestgehend nur noch per Abo oder digital zu haben ist. Wer soll es bei einem Coverpreis von mittlerweile $9.95 auch kaufen, wenn der Abopreis pro Heft nur ungefähr $4.10 beträgt?

    Und im übrigen Happy Holidays auch aus Pittsburgh!

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert